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ADAC GT4 Germany
23.04.2026

ADAC GT4 Germany startklar: Das sind die Favoriten

Die ADAC GT4 Germany startet in ihre achte Saison und präsentiert sich beim Auftakt auf dem Red Bull Ring mit einem hochkarätigen Teilnehmerfeld. Die Sportwagenserie vereint Fahrzeuge von sechs Herstellern – Aston Martin, BMW, Ginetta, Mercedes-AMG, Porsche und Toyota – und sorgt damit für spektakulären Motorsport. Schon in den vergangenen Jahren bot die Serie auf der traditionsreichen Strecke in Österreich packende Rennen. Auch 2026 tritt die ADAC GT4 Germany erneut im Rahmenprogramm der DTM an, was für volle Tribünen und eine eindrucksvolle Kulisse sorgt.

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Die kürzeste Anreise an den Red Bull Ring hat das Team Razoon - more than Racing. Der in Eggersdorf bei Graz beheimatete Rennstall bietet zwei Porsche 718 Cayman GT4 auf. Am Steuer sitzt unter anderem Lokalmatador Daniel Drexel (25/AUT) der sich einen Porsche mit Serien-Neuling Hamish Forrest (18/GBR, beide Razoon - more than Racing) teilt. Auch Wimmer Werk Motorsport hat auf dem Red Bull Ring Heimspiel. Die Mannschaft aus der Nähe von Wien bringt ebenfalls zwei Porsche an den Start. In einem BMW von FK Performance Motorsport tritt der Österreicher Luis Moser (17) zusammen Luca Link (22/Günzburg, beide FK Performance Motorsport) an. „Ich freue mich sehr auf mein Heimrennen auf dem Red Bull Ring, denn es sind stets jede Menge Zuschauer vor Ort. Somit ist die Stimmung immer richtig klasse; das ganz Szenario ist dort einfach mega“, strahlt Moser. „Das Streckenlayout mit bergauf- und bergab-Passagen ist einzigartig. Zudem gefallen mir die letzten beiden schnellen Kurven. Mein Ziel sind die Top Fünf. Am Rennwochenende werden auch einige zusätzliche Familienmitglieder dabei sein, um mich zu unterstützen.“

Zu den Favoriten auf den Fahrertitel zählt auch 2026 wieder Gabriele Piana (39/ITA), der sich einen BMW M GT4 Evo mit dem jungen Benjamin Sylvestersson (18/FIN, beide FK Performance Motorsport) teilt. „Ich reise natürlich immer an eine Rennstrecke, um zu gewinnen und um den Titel zu kämpfen“, stellt Piana klar. „Als Team sind für 2026 sehr gut aufgestellt. Mein neuer Teamkollege Benjamin ist richtig schnell. Hoffentlich können wir auf dem Red Bull Ring mit guten Ergebnissen in die Saison starten. Ziel ist es, keine Fehler zu machen und die Rennen sauber durchzufahren, sodass wir so viele Punkte wie möglich mitnehmen.“

Mit großem Rückenwind reist Hendrik Still (38/Kempenich) an. Der AVIA W&S Motorsport-Pilot konnte 2025 ein Rennen auf dem Red Bull Ring gewinnen und ist amtierender Vize-Champion der ADAC GT4 Germany. In diesem Jahr teilt er sich den Porsche 718 Cayman GT4 mit dem gehandicapten Tim Horrell (35/USA). „Ich freue mich sehr, direkt auf dem Red Bull Ring in die Saison zu starten, denn durch den Sieg im letzten Jahr habe ich super Erinnerungen. Dieses Jahr habe ich zusammen mit Tim, der im Rollstuhl sitzt, eine ganz besondere Aufgabe. Er hat ein super Niveau, ist richtig schnell und kann für Überraschungen sorgen“, erklärt Still. „Ich denke, wir können in die Top Fünf fahren. Dem Porsche sollte die Strecke richtig gut liegen, da wir einen guten Topspeed haben. Wir hoffen zudem auf etwas kältere Temperaturen, denn das kommt uns ebenfalls entgegen.“

Insgesamt besteht das Feld auf dem Red Bull Ring aus 19 Fahrzeugen. Razoon - more than Racing, Wimmer Werk Motorsport und AVIA W&S Motorsport setzen auf den Porsche. ME Motorsport vertraut wie FK Performance Motorsport auf den BMW. BWT Mücke Motorsport, CV Performance X JP Motorsport und Prosport Racing sind mit dem Mercedes-AMG GT4 unterwegs. COSY Racing by ESM mit dem Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo, KRT Racing mit der Ginetta G56 GT4 Evo sowie CRT mit dem Toyota GR Supra GT4 Evo2 bringen internationales Flair in die Serie. Für die teilnehmenden Piloten gibt es auch 2026 wieder einen ganz besonderen Bonus. Über das Programm ‚Road to DTM‘ winkt den Champions der Fahrer-Wertung eine Förderung für das ADAC GT Masters 2027. Auf dem Red Bull Ring werden dafür die ersten Grundlagen gelegt.

Sendezeiten ADAC GT4 Germany – Red Bull Ring

Beide Rennen sind im Livestream auf auf SPORT1.de, Joyn, ServusTV ON zu sehen. Rennstart am Samstag ist um 17:35 Uhr. Das Sonntagsrennen wird um 10:10 Uhr gestartet. Auf dem ADAC Motorsport-Kanal youtube.com/adacmotorsports werden zusätzlich zu den Rennen am Samstag ab 8:45 Uhr auch die beiden Qualifyings live in deutscher und englischer Sprache übertragen.
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