Sonntag, 21. April 2024
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12h Sebring
18.03.2024

Starke Performance von Laurin Heinrich beim 12h Rennen in Sebring

Auf dem dritten Platz in der GTD-Pro Kategorie überquerte der Würzburger Rennfahrer Laurin Heinrich am vergangenen Wochenende die Ziellinie beim prestigeträchtigen 12-Stunden-Rennen von Sebring. Während der gesamten Renndauer bewiesen der 22-jährige Porsche-Vertragsfahrer sowie seine Teamkollegen Sebastian Priaulx (Großbritannien) und Michael Christensen (Dänemark) starken Rennspeed und bestimmten über weite Teile das Tempo an der Spitze. Eine nachträgliche Strafe warf das Trio im „Rexy“-Porsche jedoch auf Rang neun zurück.

Saisonhighlight mit Festival-Charakter: Auf und neben der Strecke erlebten die enthusiastischen Zuschauer beim zweiten Rennen der IMSA WeatherTech Sportscar Championship in Sebring ein Motorsport-Fest der Extraklasse. Bei der Autogrammstunde am Samstagmorgen zog der Porsche 911 GT3 R im Tyrannosaurus-Rex-Look erneut die Blicke auf sich. Viele Besucher kamen zum Stand von AO Racing und sicherten sich neben zahlreichen Selfies auch viele der begehrten Autogrammkarten von Laurin Heinrich. „Die Fans in Amerika sind einzigartig. Durch sie entsteht für uns Fahrer noch einmal eine ganz besondere Atmosphäre. Es macht großen Spaß“, berichtete der Porsche-Pilot schwärmend.

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Auch auf dem Asphalt herrschte beim Porsche-Trio von der ersten Sekunde an großartiges Feeling. Mit zwei dritten und einem fünften Platz stimmte sich Heinrich in den Freien Trainings mit guten Ergebnissen auf das Qualifying ein. Dort stand mit dem dritten Startplatz durch Sebastian Priaulx eine ausgezeichnete Ausgangsposition für die „Rexy“-Mannschaft zu Buche. Nach vielen erfolgreichen Zweikämpfen lag der Unterfranke nach rund drei Rennstunden erstmals an der Spitze und sammelte dabei viele Führungskilometer. Etwa vier Stunden vor dem Ende durchkreuzte eine Safety-Car-Phase die bis dato einwandfrei funktionierende Strategie. Trotz des Rückfalls auf Platz sieben war die Moral des Youngsters ungebrochen: „Ich habe in der Schlussphase wie ein Löwe gekämpft.“ Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport fuhr zwar noch bis auf Rang drei vor, erhielt jedoch im Nachgang eine Zeitstrafe, die letztlich die neunte Position bedeutete. „Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend und die Strafe sehr ärgerlich. Allerdings haben wir einmal mehr das große Potenzial unseres Teams gezeigt. Auf der Strecke von Laguna Seca wollen wir wieder voll angreifen“, erklärte der Youngster. Der kommende Lauf der IMSA-Serie auf dem kalifornischen Kult-Kurs findet vom 10. bis 12. Mai statt.

Für den professionellen Nachwuchspiloten steht als nächstes Event der Saisonauftakt der GT World Challenge Europe vom 6. bis 7. April auf dem Programm. Dafür reist der gebürtige Kürnacher zum Circuit Paul Ricard in den Süden von Frankreich.
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