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GT World Challenge
06.06.2023

Christian Engelhart: Herausforderungen und Rennpech in Frankreich

Glück und Rückschläge liegen im Motorsport eng beieinander: Nur eine Woche nach seinem ersten DTM-Sieg musste Christian Engelhart beim Rennen in der GT World Challenge im südfranzösischen Le Castellet gemeinsam mit seinen Teamkollegen einen Rückschlag bei den 1.000km von Paul Ricard hinnehmen.

Für den Starnberger und sein Team Dinamic GT Huber Racing stellte sich der dritte Lauf der GT World Challenge als Herausforderung heraus. Gerade beim Erarbeiten der passenden Abstimmung war Christian mit all seiner Erfahrung im Porsche gefragt. „Dennoch war es schwierig, einen guten Kompromiss in Sachen Setup zu finden. Für die lange Mistral-Gerade war ein sehr flacher Flügel erforderlich, der dann zum Nachteil im kurvenreichen letzten Sektor wurde“, fasst der GT-Spezialist die Hauptherausforderung zusammen.
 
Im Qualifying wurde das Team mit seinem Porsche GT3 R im 57 Fahrzeuge umfassenden Feld 24. „Im Rennen hatten wir einen guten ersten Teil und konnten uns in den ersten drei Stunden bereits bis ans Ende der Top 10 vorarbeiten. Allerdings hat uns danach ein technisches Problem an der Vorderachse gezwungen, unser Auto abzustellen. Motorsport ist einfach jedes Rennwochenende aufs Neue eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Wir waren hier in Paul Ricard nicht ganz konkurrenzfähig, haben aber unser Bestes gegeben. Punkte waren grundsätzlich möglich. Allerdings mussten wir unser Auto mit einem technischen Problem abstellen. Jetzt heißt es vorauszuschauen und uns intensiv auf das Saisonhighlight bei den 24 Stunden von Spa Francorchamps vorzubereiten”, so Engelhart.
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