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ADAC GT Masters
15.07.2023

Zimmermann macht Gegner nass: Im Regen auf die Pole

Jubel bei Huber Racing: Tim Zimmermann (Langenargen) stellte den Porsche 911 GT3 R des bayrischen Rennstalls erstmals im ADAC GT Masters auf der Pole-Position ab. Der 26-Jährige behielt im regnerischen Qualifying am Nürburgring den Durchblick und markierte mit 1:40,647 Minuten die schnellste Runde. Salman Owega (Köln/Landgraf Motorsport) komplettierte im Mercedes-AMG GT3 die erste Startreihe.

Am Samstagmorgen schlug das berüchtigte Eifelwetter mit einem Regenschauer vor dem Qualifying zu. Erstmals in dieser Saison zogen die Teams bei Temperaturen von 19 Grad Celsius auf ihren Supersportwagen von Audi, BMW, Lamborghini, Mercedes-AMG sowie Porsche die Pirelli-Regenreifen auf. Am besten kam Zimmermann mit den Verhältnissen auf der nassen 3,629 Kilometer langen Rennstrecke zurecht. Gleichzeitig beendete er eine persönliche Durststrecke. „Das ist sehr erlösend“, sprach Zimmermann seinen ersten Pirelli Pole Position Award im ADAC GT Masters seit drei Jahren an. „Ich war zum ersten Mal mit dem Porsche 911 GT3 R im Regen unterwegs. Bei den Witterungsverhältnissen musste ich mir die Ideallinie suchen. Es war ein wildes Probieren. Die Strecke trocknete dann im Verlauf der Session immer mehr ab. Ich freue mich, dass ich von der Pole-Position starte“, sagte der zweifache Rennsieger.

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Für den zweiten Platz qualifizierte sich Owega (+0,610 Sekunden). Der 18-Jährige feierte am Norisring mit seinem Teamkollegen Elias Seppänen (FIN) den ersten Sieg im ADAC GT Masters. Mit Rang drei zeigte Simon Connor Primm (Großschirma/Paul Motorsport) ein starkes Qualifying (+0,731 Sekunden). Der 18-Jährige geht auf dem Traditionskurs in der Eifel erstmals an der Seite von Maximilian Paul (Dresden) im Lamborghini Huracán GT3 Evo an den Start. Vierter wurde mit Jannes Fittje (Langenhain/Huber Motorsport) im Porsche 911 GT3 R der Meisterschaftsführende (+0,985 Sekunden). Den fünften Startplatz für den fünften Saisonlauf sicherte sich Kim-Luis Schramm (Meuspath) im BMW M4 GT3 von FK Performance Motorsport (+1,030 Sekunden).
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