Montag, 8. August 2022
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Porsche Super Cup
11.07.2022

Huber Racing setzt Erfolgsserie im Porsche Supercup fort

Huber Racing gelingt mit Laurin Heinrich erneut der Sprung aufs Podium. Am vierten Rennwochenende des Porsche Mobil 1 Supercup setzte sich der 20-jährige Würzburger im österreichischen Spielberg gegen 30 Konkurrenten durch und belegte Platz zwei im Gesamtklassement. Für die Huber-Mannschaft aus Neuburg am Inn fuhr der Porsche-Junior zum dritten Mal in Folge vor großer Formel-1-Kulisse aufs Treppchen. Auch seine Teamkollegen Morris Schuring (Platz 9), Rudy van Buren (Platz 12) und Michael Ammermüller (Platz 14) heimsten wertvolle Punkte ein. In der Teamwertung liegt SSR Huber Racing aktuell auf dem zweiten Rang.

Kurz bevor sich die Formel-1-Piloten auf die Strecke begaben, startete der Porsche Mobil 1 Supercup am Sonntag vor den ausverkauften Zuschauertribünen des Red Bull Rings. „Wenn man in der Einführungsrunde all die Menschen sieht, ist die Motorsportbegeisterung richtig spürbar. Dann als Zweiter auf dem Podest zu stehen, fühlt sich schon gut an“, erklärte Heinrich, der von Startplatz vier ins Rennen ging. Gleich zu Beginn konnte der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport einen Platz gutmachen und ließ sich auch durch zwei Safety-Car-Phasen nicht aus der Ruhe bringen. Als vier Runden vor Schluss sein Vordermann das Fahrzeug nach einer Kollision abstellen musste, steuerte er seinen 510 PS starken 911 GT3 Cup nervenstark ins Ziel. 

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Der 17 Jahre alte Niederländer Schuring haderte mit seinem Qualifyingergebnis. Als Sechzehnter startete er in den Lauf auf der Alpen-Achterbahn, feierte aber nach 18 Runden und einer couragierten Leistung den zweiten Platz in der Rookiewertung und den neunten Rang in der Gesamttabelle. „Das war für mich ein gemischtes Wochenende. Ich hatte ein unglückliches Qualifying, obwohl die Schnelligkeit da war. Der Speed zeigte sich dann auch im Rennen und ich konnte nach ein paar schönen und erfolgreichen Zweikämpfen wichtige Punkte mitnehmen“, sagte Schuring.

Im Sprint-Race über 35 Minuten setzte auch Huber-Racing-Pilot van Buren immer wieder Akzente. Der Niederländer arbeitete sich von Startplatz 18 sukzessive weiter nach vorn und sah als Zwölfter die Zielflagge. Der dreifache Supercup-Champion Ammermüller (Rotthalmünster) kämpft weiterhin um ein gutes Ergebnis. Diesmal musste sich der Routinier mit Platz 14 und zwei Meisterschaftspunkten zufriedengeben.

Für Teamchef Christoph Huber war der Einsatz in der Steiermark auch eine Art Heimrennen: Er besitzt neben der deutschen auch die österreichische Staatsbürgerschaft. „Ich freue mich immer auf einen Einsatz in Spielberg und bei diesem Mal besonders über die konstante Leistung von Laurin Heinrich. Platz zwei im Rennen und in der Meisterschaft ist klasse. An unserer Qualifying-Performance müssen wir bei den nächsten Veranstaltungen arbeiten. Da ist noch Luft nach oben.“

Das nächste Rennwochenende des Porsche Mobil 1 Supercup wird im Rahmen des französischen Formel-1-Events in Le Castellet ausgetragen. Vom 22. bis 24. Juli ist Huber Racing auf der Strecke Paul Ricard auf Punktejagd.
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