Sonntag, 3. Juli 2022
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GT4-Europameisterschaft
07.06.2022

Drago Racing Team ZVO sammelt solide Punkte in der GT4 EM

Das Drago Racing Team ZVO reist mit einer soliden Punkteausbeute in der GT4 European Series aus Südfrankreich ab. Auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet fuhren Robert Haub und Gabriela Jílková mit dem über 500 PS starken Mercedes-AMG GT4 in beiden Rennen in der Pro-Am-Wertung in die Punkte. Die Plätze 12 und 15 im Gesamtklassement des mit 50 GT4-Boliden vollbesetzten Feldes bedeuteten den siebten und fünften Platz in der Pro-Am-Kategorie. Damit hat das im [ hangar | zero ] auf dem Flughafen Mendig stationierte Team in allen vier bisherigen Rennen in der GT4 European Series gepunktet.

Haub und Jílková nahmen beide Rennen vom 21. Startplatz aus auf. Im ersten Lauf gelang dem Mercedes-AMG GT4 #4 eine spektakuläre Aufholjagd. Sukzessive machten Startfahrerin Jílková und Haub, der zur Rennhälfte den Mercedes-AMG übernahm, Plätze gut. Sie hielten sich in den packenden Zweikämpfen schadlos und kamen sogar in die Nähe der Top-Ten im Gesamtklassement.

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Auch im zweiten Rennen kannten Haub, der nun den Start fuhr, und Jílková nur den Weg nach vorn. Die schnelle Tschechin lief in der zweiten Rennhälfte auf eine Kampfgruppe mit Fahrzeugen aus mehreren Klassen auf, in der sehr hart gekämpft wurde. Sie fuhr das Rennen strategisch klug zu Ende und holte mit Gesamtrang 15 den fünften Patz in der Pro-Am-Wertung.

Mit vier Punkteresultaten aus vier Rennen verbesserte sich das Drago Racing Team ZVO in der Gesamtwertung auf den sechsten Platz in der Pro-Am-Wertung. Der nächste Auftritt des Teams ist das ADAC GT Masters inklusive der ADAC GT4 Germany im Circuit Park Zandvoort vom 24. bis 26. Juni. Die GT4 European Series wird nur eine Woche später auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli fortgesetzt.

Philipp Zakowski, Teamchef Drago Racing Team ZVO: „Gabi und Robert haben beide einen hervorragenden Job gemacht. In den GT4-Rennen wird immer hart gefahren. Dabei das Auto zweimal ohne einen Kratzer zurückzubringen und gleichzeitig so viele Positionen gutzumachen, ist eine starke Leistung. Wir müssen an der Qualifying-Pace arbeiten. Leider sind die Zeittrainings mit 50 Autos auf der Strecke meist eine Lotterie. Ich bin mir sicher, dass wir auch im Gesamtklassement weit nach vorn kommen können, wenn wir etwas weiter vorne starten. Die Rennpace haben wir dazu in jedem Fall.“
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