Sonntag, 5. Dezember 2021
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Rok Cup
20.10.2021

Maximilian Schleimer bei Weltfinale auf Pokalkurs

Die vergangene Woche stand für Maximilian Schleimer ganz im Zeichen des ROK Kart Weltfinales im italienischen Lonato. Als einer von zwei Deutschen trat er bei den Junioren an und lag im großen Finale auf Top-Fünf-Kurs. Eine Kollision ließ den Traum am Ende jedoch platzen.
 
Nach einem 13. Platz im Jahr 2020 wollte Maximilian Schleimer diesmal ganz vorne mitmischen. Die Rahmenbedingungen waren jedoch anders: Der Umstieg auf den ROK-Motor war eine kleine Umstellung für den Nachwuchspiloten aus Obertiefenbach. Im Verlauf der Trainings stellte er sich aber darauf ein und brachte sich mit schnellen Zeiten in den Favoritenkreis des 80-Mann starken Feldes.
 
Mit Platz 37 nach dem Qualifying lag der Youngster des ADAC Mittelrhein e.V. jedoch im Mittelfeld. Für Maximilian aber kein Grund zur Sorge: „Wir haben noch fünf Vorläufe, da kann viel passieren.“ In diesem zeigte er eine starke fahrerische Leistung und zahlreiche Überholmanöver. Damit verbesserte er sich in dem internationalen Feld bis auf Rang 16 und zog ins Finale ein.
 
Um den großen Sieg ging es dann im Endlauf: Mit einem perfekten Start legte er den Grundstein für seinen Erfolg und setzte die Aufholjagd fort. Tolle Manöver brachten ihm jede Runde einige Positionen ein, sodass er kurz vor Rennende auf Platz sechs lag und seine Chance auf einen Pokal witterte. Beim Kampf um die Top-Fünf kam es jedoch zu einer Kollision und der Giti Tires-Pilot fand sich im Verfolgerfeld wieder.
 
„Ich habe die Chance gewittert und wollte diese auch ergreifen. Dabei gibt es leider immer das Risiko, dass es nicht funktioniert. Wir waren angereist, um ins Finale zu kommen, als wir das geschafft hatten, wollte ich einen Pokal mit nach Hause nehmen. Dazu hat nicht viel gefehlt. Ein großer an meine Partner für deren Unterstützung“, führte Max weiter aus.
 
Bereits am kommenden Wochenende geht es für den Youngster aus Obertiefenbach weiter. Dann startet er beim Finale des ADAC Kart Masters in Wackersdorf und gehört dort zu den großen Favoriten auf den Titel.