Sonntag, 8. Dezember 2019
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Porsche Sports Cup
12.10.2019

Marco Seebach feiert den Titel im Porsche Sports Cup

Der Porsche Sports Cup Deutschland startete am Samstag vor großer Kulisse auf dem Hockenheimring in das große Saisonfinale. Beim „Sportscar Together Day“ hatten Kunden und Fans der Marke die Möglichkeit, das neue Porsche Experience Center (PEC) kennenzulernen und das Finale des Porsche Sports Cup live mitzuerleben. Alexander Pollich, Geschäftsführer der Porsche Deutschland GmbH, überreichte den Siegerpokal an Norbert Kraft (991 GT2 RS), der den Sieg im Porsche Sports Cup feierte.

Den Titel in der Meisterschaft sicherte sich DL2-Racing-Fahrer Marco Seebach (991 GT3). Das Rennen im Porsche Super Sports Cup gewann Hendrik Still (991 GT3 Cup). Der Sonntag beginnt morgen für die sechs Rennserien und Fahrevents ab 9:00 Uhr mit einem Qualifikationstraining, bevor anschließend die verschiedenen Wertungen und Rennen auf dem Programm stehen.


Porsche Super Sports Cup

Volles Haus im Porsche Super Sports Cup. Insgesamt 45 Piloten waren beim vorletzten Rennen des Jahres am Start. Nach packenden 16 Runden wurde Hendrik Still im 991 GT3 Cup als Sieger abgewinkt. Der Fahrer aus dem Team Healthcare X.0 42 setzte sich gegen die 991 GT3 R Piloten Ernst-Albert Berg (Scallywags Racing) und Jürgen Häring (Herberth Motorsport) durch. Auf den vierten Platz fuhr Joachim Thyssen (Certina Racing powered by Herberth Motorsport) vor Bertram Hornung (CarTech Motorsport by Nigrin). „Ich habe von einer guten Startphase profitiert. Ich bin gut durchgekommen und denke, die GT3 R brauchen anfangs etwas länger, um die Reifen richtig auf Temperatur zu bringen“, sagte Still nach der Sektdusche auf dem Siegerpodium. „Auch die Safety-Car-Phase kam mir sehr entgegen. Denn je weniger Rennzeit blieb, desto weniger musste ich meinen Platz verteidigen. Es war mit allen Beteiligten ein super faires Rennen. Vielen Dank auch an mein Team Healthcare X.0 42 Racing, die mir wieder ein perfektes Auto zur Verfügung gestellt haben.“ Still feierte zudem den Sieg in der Cup-Wertung vor Thyssen und Hornung.

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Die Entscheidung im Kampf um die Meisterschaft wurde vertagt und fällt am Sonntag im letzten Rennen des Jahres. In der Tabelle führt weiterhin Speed-Monkeys-Fahrer Laurin Heinrich. Der 18-Jährige gewann souverän in der Klasse 5e der 991 GT3 Cup und hat nun 205 Punkte auf dem Konto. Neuer Tabellenzweiter und Führender in der Klasse 5f ist Rennsieger Hendrik Still (182,6 Punkte). Denkbar knapp dahinter liegt Thyssen in der Meisterschaft mit 181 Punkten auf dem dritten Platz und belegt zudem in der hart umkämpften Klasse 5f den zweiten Platz hinter Still. Vierter im Porsche Super Sports Cup ist Herberth-Motorsport-Pilot Felix Neuhofer (991 GT3 Cup, Klasse 5e) mit 175 Punkten.


Porsche Sports Cup

Großer Jubel im Team von DL2-Racing. Marco Seebach (991 GT3) machte im ersten Rennen sein Meisterstück im Porsche Sports Cup. Der Porsche Pilot sicherte sich mit dem hervorragenden sechsten Platz in der Gesamtwertung und dem zehnten Sieg in der Klasse 4g vorzeitig den Titel. „Ich kann es noch gar nicht glauben, was da gerade passiert ist. Meister, einfach klasse“, sagte Seebach, der nach dem Rennen von seinem Team mit einem riesigen Banner mit seinem Konterfei und dem Schriftzug Porsche Sports Cup Champion 2019 herzlich empfangen wurde. „Der Verlauf der Saison war so nicht zu erwarten. Wir sind ohne Testfahrten direkt zum Saisonauftakt nach Hockenheim gefahren. Dort kam ich mit dem GT3 aber gleich richtig gut zurecht. Der Titel war eine super Teamleistung. Die Mannschaft hat mir immer ein perfektes Auto hingestellt. Hammer. Das ist eine mega Geschichte.“

Als Sieger wurde Norbert Kraft (991 GT2 RS) abgewinkt. Der Fahrer des Teams Wendland Motorsport siegte vor Charles Bruchmann und dessen APC-Motorsport-Teamkollegen Wilhelm Lathus (beide 991 GT3 RS). „Beim Start war ich gleichauf mit Rudolf Schulte, der dann raus über die Kerbs musste“, berichtete „Ölbaron“ Lathus. „Somit war ich vorbei. Meinen Teamkollegen vor mir habe ich nicht angreifen wollen und hinter mir war genug Platz, sodass ich sogar die Reifen etwas für das morgige Rennen schonen konnte.“ Der Trainingsschnellste Ulf Thomas (991 GT2 RS) kassierte wegen inkorrekter Startposition zunächst eine Durchfahrtsstrafe. Da er diese nicht rechtzeitig antrat, wurde er mit der schwarzen Flagge vom Rennen ausgeschlossen.