Sonntag, 21. Juli 2019
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FIA Formula 3 Championship
11.07.2019

Lirim Zendeli will bei weißem Fleck Silverstone punkten

Nach seinem letzten fetten Ausrufezeichen am Red Bull Ring, will der Bochumer Lirim Zendeli für sein Sauber Junior Team auch am kommenden Wochenende wieder wichtige Punkte in der Meisterschaft einheimsen. Dabei wird es seiner Meinung nach auch keine Rolle spielen, dass sich der Grand-Prix-Kurs im englischen Silverstone als weißen Fleck seiner jungen Motorsport-Karriere darstellt: „Ich betreibe zwar schon seit 2010 Motorsport, aber Silverstone kenne ich leider noch nicht. Sicherlich ist es etwas einfacher, wenn du auf Erfahrungen der letzten Jahre aufbauen kannst. Ich werde wieder mein Bestes geben und dann sehen, was dabei raus kommt“, berichtet der 19-Jährige.

Silverstone liegt in der englischen Grafschaft Northamptonshire. Die permanente Rennstrecke liegt auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflugplatzes der britischen Luftstreitkräfte und zählt mit ihren 5.900 Meter Länge zu den anspruchsvollen Rennstrecken im Kalender der FIA Formel 3. Zu ihrem Streckenverlauf erläutert Lirim respektvoll: „Es ist nicht meine erste Rennstrecke, die ich zum ersten Mal besuche. Ich habe mich daher in den letzten Wochen äußerst akribisch vorbereitet. Aufgrund ihrer schnellen Kurvenkombinationen, gehe ich mal davon aus, dass ich die Kräfte der Kurven zu spüren bekomme. Von daher habe ich mein Trainingspensum erhöht und mich mental sehr gut auf die Aufgaben vorbereitet.“

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Wie wir den Bochumer in den letzten Jahren kennengelernt haben wird er, nachdem er mit der Performance seines Formel-3-Boliden auf dem Red Bull Ring noch nicht ganz zufrieden war, in Silverstone eine Schippe drauflegen wollen. „Ja in der Tat. Ich verstehe das Auto immer besser und fange an, es zu spüren. Dabei ist mir in Spielberg aufgefallen, dass die Performance noch nicht zu 100 Prozent passt. Daran müssen wir arbeiten. Denn sollte ich wieder die Chance bekommen, von der Pole-Position starten zu dürfen, möchte ich mit meinem Auto siegfähig sein“, offenbart der Perfektionist Lirim.