Freitag, 18. Oktober 2019
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DKM
09.10.2019

Saisonfinale mit Höhen und Tiefen für Vincent Andronaco

Am vergangenen Wochenende begrüßte der Schweppermannring im bayerischen Ampfing die Teilnehmer zum Saisonfinale der Deutschen Kart-Meisterschaft. Mit von der Partie unter den 149 Fahrern aus aller Welt war der 14-jährige Schleswig-Holsteiner Vincent Andronaco, der diesmal für das Millennium Racing Team an den Start ging.

Bereits in den Trainings am Freitag bewies der Fahrer der ADAC-Stiftung-Sport eine sehr gute Performance und beendete das letzte Training mit der Bestzeit. Auch im Warm-up am Samstag bei nassen Bedingungen fuhr Vincent die zweitschnellste Zeit. „Das läuft, der Schweppermannring ist einfach eine schöne Strecke und liegt mir richtig gut. So kann es weitergehen.“, fasste Vincent nach dem Training zusammen.

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Auch die anschließende Qualifikation beendete Vincent in seiner Gruppe als Zweiter und insgesamt als Dritter. Die Heats wurden unter trockenen Bedingungen gefahren und Vincent konnte beide Vorläufe als guter Fünfter beenden. Somit hatte er für den ersten Lauf am Sonntag – von Startplatz fünf – eine gute Ausgangslage, um in die Pokalränge zu fahren und für die Meisterschaft noch einige Punkte zu sammeln.

Doch es sollte anders kommen: Die ersten zwei Startversuche zum ersten Lauf wurden abgebrochen. Erneut formierten sich die Fahrer zum Start. Der Start wurde freigegeben und Vincent hatte keine Leistung und musste das gesamte Feld noch auf derStart-Ziel-Geraden passieren lassen. Nach einer halben Runde hatte er das Problem im Griff und startete seine Aufholjagd. Die Zielflagge erreichte er als 17. und wurde – begünstigt durch einige Strafen der Fahrer vor ihm – am Ende als 13. gewertet. „Ich kann es nicht fassen. So eine gute Ausgangslage zum Start und dann bleibt mir der Sprit weg. Eventuell habe ich den Vergaser wohl etwas zu weit zum Start zugedreht. Ich hab die Kälte wohl unterschätzt“, so Vincent enttäuscht nach dem ersten Finale.

Unglücklicherweise sollte es auch im zweiten Hauptrennen nicht besser laufen. Vincent musste sein Kart diesmal bereits in der Aufwärmrunde mit einer defekten Zündkerze abstellen. „Wenn es kommt, dann wohl richtig. Anscheinend sollte es einfach so sein. Ich hatte dieses Wochenende den Speed, um mir noch einen Pokal und Punkte zu holen, sowie in der Meisterschaft noch in die Top-Ten aufzurücken. Nun bin ich Elfter in der Meisterschaft. Das ist einfach enttäuschend“, fasste der Youngster nach der Veranstaltung zusammen. 

Nun startet Vincent nach einer kurzen Erholungspause vom 19. bis 20. Oktober beim ADAC Bundesendlauf in Oschersleben.