Sonntag, 25. August 2019
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24h Spa
23.07.2019

GRT Grasser Racing Team mit zwei Autos bei 24h von Spa

24 Stunden Action auf der Ardennen-Achterbahn – das erwartet das GRT Grasser Racing Team bei der 71. Ausgabe der Total 24 Hours of Spa. Auf dem 7,004 Kilometer langen Circuit de Spa-Francorchamps wird die vierte Saisonstation des Blancpain GT Series Endurance Cup ausgetragen. Vom 25. bis 28. Juli gastiert der Tross in den belgischen Ardennen.

Seit Beginn der GT-Ära beim 24-Stunden-Rennen von Spa im Jahr 2001 gab es noch nie ein so großes Feld wie 2019: 73 technisch nahezu identische Autos kämpfen um den Sieg. Die Einteilung in Klassen erfolgt nur auf Basis der Fahrereinstufungen. Das GRT Grasser Racing Team setzt seine zwei Autos in zwei verschiedenen Klassen ein.

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Mit 36 Startern ist die Pro-Klasse am stärksten besetzt. Mirko Bortolotti, Christian Engelhart und Rolf Ineichen erwartet in ihrem Lamborghini Huracán GT3 EVO #63 ein harter Kampf um den Sieg. Aufgrund ihrer Erfahrung sind sie dafür bestens gewappnet. Zusammengerechnet kommen sie auf neun Starts beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps.

Der Lamborghini Huracán GT3 EVO #19 ist einer von 13 Boliden im Silver Cup. Pilotiert wird er von Arno Santamato, Gerhard Tweraser, Lucas Mauron und Andrea Amici. Während Santamato bereits zum dritten Mal bei den 24 Stunden von Spa antritt, debütieren Tweraser, Mauron und Amici.


Bereits zwei Klassensiege für GRT Grasser Racing bei Langstreckenrennen in der Saison 2019

Das GRT Grasser Racing Team feierte in der Saison 2019 bereits zwei Siege bei renommierten Langstreckenrennen. Bei den 24 Stunden von Daytona erzielte die Mannschaft von Teamchef Gottfried Grasser zum zweiten Mal in Folge den Klassensieg. Auch bei den zwölf Stunden von Sebring war das GRT Grasser Racing Team nicht zu schlagen.

Das 24-Stunden-Rennen von Spa bestreitet das Team zum fünften Mal in Folge. Für die viertplatzierte Mannschaft in der Teamwertung der Blancpain GT Series geht es abgesehen vom Sieg auch um eine satte Punkteausbeute. Nach sechs und zwölf Stunden Renndauer werden jeweils an die Top-9 jeder Klasse Punkte nach dem Schema 12, 9, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 vergeben. Volle Punkte gibt es nach 24 Stunden für die Top-10 nach dem Schema 25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2, 1. Zusätzlich wird der beste Hersteller nach sechs, zwölf und 24 Stunden mit dem ‚Coupe du Roi‘ ausgezeichnet.

Das Event beginnt bereits am Mittwoch, den 24. Juli, um 18 Uhr mit der Fahrerparade von der Rennstrecke ins Zentrum von Spa. Am Donnerstag (25.07.) steht um 11:10 Uhr ein 90-minütiges Freies Training auf dem Programm. Um 18:05 Uhr folgt das Pre-Qualifying über 60 Minuten. Sollte das Qualifying nicht stattfinden können, bestimmt das Ergebnis des Pre-Qualifyings die Startaufstellung.

Die vier Qualifying-Sessions – für jeden Fahrer eine – finden am Donnerstagabend ab 20:10 Uhr statt und dauern jeweils 15 Minuten. Die finale Qualifyingzeit ergibt sich aus dem Schnitt der Rundenzeiten der drei oder vier Piloten, die sich ein Auto teilen. Nach dem Qualifying steht ab 21:50 Uhr ein 90-minütiges Nachttraining an, in dem jeder Fahrer mindestens zwei gezeitete Runden fahren muss.

Am Freitag (26.07.) findet ab 17:40 Uhr ein Warm-Up über 30 Minuten statt, ehe um 18:30 Uhr die Superpole (ebenfalls über 30 Minuten) beginnt. In dieser Session kämpfen die schnellsten 20 Autos aus dem Qualifying um die ersten zehn Reihen in der Startaufstellung. Für jedes Auto wird ein Fahrer bestimmt, der zwei gezeitete Runden fahren darf. Der Polesetter erhält einen Meisterschaftspunkt.

Der Rennstart erfolgt am Samstag (27.07.) um 16:30 Uhr. Ein Livestream sowie ein Livetiming sind auf der offiziellen Webseite der Blancpain GT Series verfügbar. Eurosport überträgt einen Teil des Rennens live.

Teamchef Gottfried Grasser: „Es ist eines der größten und schönsten GT3-Rennen auf dieser Welt mit einer unglaublichen Atmosphäre. Wir sind zum fünften Mal mit dabei. In den vergangenen Jahren hatten wir stets ein konkurrenzfähiges Auto und haben teilweise um den Sieg mitgekämpft. Aber jedes Jahr hatten wir Pech – wir haben wirklich einiges mitgemacht. Dieses Jahr treten wir mit zwei brandneuen Fahrzeugen an, die super vorbereitet sind. Beim letzten Rennen in Zandvoort haben wir eine gute Pace gefunden, daher sind wir zuversichtlich. Wir werden alles geben und versuchen, eine gute Strategie zu finden. Wir hoffen nach all dem Pech in den letzten Jahren auf ein Quäntchen Glück und freuen uns auf das europäische Jahreshighlight.“