Mittwoch, 23. Mai 2018
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
FIA Formel 3 EM
12.05.2018

Pole-Position für die Rookies Fenestraz und Ahmed

Im zweiten Qualifying der FIA Formel-3-Europameisterschaft auf dem 2,76 Kilometer langen Stadtkurs im südfranzösischen Pau setzte sich Rookie Sacha Fenestraz (Carlin) durch und eroberte auf regennasser Fahrbahn die Pole-Position für Saisonlauf zwei. Hinter ihm wird Alex Palou (Hitech Bullfrog GP) ins Rennen gehen, gefolgt von Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP), Fabio Scherer (Motopark), Ben Hingeley (Hitech Bullfrog GP) und Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing). Damit gehen fünf der ersten sechs Startplätze an Rookies. Im Klassement der zweitschnellsten Runden war Ahmed nicht zu schlagen, er wird Rennen drei des Wochenendes von der besten Startposition beginnen. Hinter ihm werden sich Palou, Ralf Aron (PREMA Theodore Racing), Scherer, Jehan Daruvala (Carlin) und Daniel Ticktum (Motopark) aufstellen.

Auch das zweite Qualifying der FIA Formel-3-Europameisterschaft auf dem kurzen Stadtkurs von Pau wurde wieder in zwei Gruppen ausgetragen. Dieses Mal wurde die Fahrerwertung nach Lauf eins als Basis herangezogen: Die auf ungeraden Positionen klassierten Fahrer (der Erste, der Dritte, der Fünfte usw.) bildeten die Gruppe A, Piloten mit einer geraden Platzierung (der Zweite, der Vierte, der Sechste usw.) sortierten sich in Gruppe B ein.

Anzeige
Startaufstellung Rennen zwei
Auf nasser Strecke begannen die Piloten der Gruppe B, in der sich mit der letzten fliegenden Runde Sacha Fenestraz (1:23,620 Minuten) auf Position eins schob. In einem spannenden Qualifying reihten sich Enaam Ahmed (1:23,623 Minuten), Ben Hingeley (1:23,912 Minuten), Jehan Daruvala (1:24,101 Minuten), Jonathan Aberdein (Motopark, 1:24,181 Minuten) und Ralf Aron (1:24,359 Minuten) reihten sich auf den folgenden Rängen ein.
In Gruppe A war niemand schneller als Alex Palou (1:25,104 Minuten), der Spanier konnte einen späten Angriff von Daniel Ticktum (1:25,811 Minuten) auf die Spitze erfolgreich kontern. Fabio Scherer (1:25,592 Minuten) schloss das Qualifying auf Rang zwei ab vor Marcus Armstrong (1:25,649 Minuten), Julian Hanses (ma-con, 1:25,786 Minuten), Ticktum und Ferdinand Habsburg (Carlin, 1:26,339 Minuten). Da der Schnellste von Gruppe A nicht an die Rundenzeit von Fenestraz, dem Besten der Gruppe B herankam, erhält Fenestraz die Pole-Position für Durchgang zwei.

Startaufstellung Rennen drei
Für die Bildung der Startaufstellung des dritten Heats eines jeden Rennwochenendes wird in der FIA Formel-3-Europameisterschaft die zweitschnellste Rundenzeit des zweiten Qualifyings herangezogen. Ahmed (1:24,138 Minuten) war in dieser Wertung Bester seiner Gruppe B, gefolgt von Aron (1:24,385 Minuten), Daruvala (1:24,393 Minuten), Fenestraz (1:24,512 Minuten), Aberdein (1:24,733 Minuten) und Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing, 1:24,956 Minuten). In Gruppe A setzte sich Palou (1:25,200 Minuten) vor Scherer (1:25,707 Minuten), Ticktum (1:26,066 Minuten), Armstrong (1:26,242 Minuten), Marino Sato (Motopark, 1:26,505 Minuten) und Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing, 1:26,886 Minuten) durch. Da Ahmeds Rundenzeit schneller war als die von Palou, dem Besten der Gruppe A, darf der Brite Durchgang drei von der besten Startposition aus beginnen.

Sacha Fenestraz (Carlin): „In Pau die Pole-Position zu erobern ist unglaublich. Es ist gerade einmal mein zweites Rennwochenende in der FIA Formel-3-Europameisterschaft und ich bin zum ersten Mal mit einem Formel-3-Auto in Pau im Regen gefahren. Es war nicht einfach, aber mein Team hat einen tollen Job gemacht und mir ist eine gute letzte Runde gelungen. Ich freue mich jetzt riesig auf das morgige Rennen, zumal es in meinem Heimatland ist und ich viel Unterstützung bekomme.“

Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP): „Ich bin zum ersten Mal in Pau und dann regnet es auch noch. Ich muss aber zugeben, dass diese Strecke im Regen nicht so beängstigend ist wie manch eine Piste in meiner Heimat England. Ich habe heute versucht, so schnell wie möglich zu fahren und von der Streckenbegrenzung fern zu bleiben. Dass es tatsächlich für die Pole-Position gereicht hat, überrascht mich und bin natürlich sehr glücklich darüber.“