Montag, 17. Dezember 2018
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FIA Formel 3 EM
17.07.2018

Julian Hanses macht weitere Entwicklungsschritte

Die FIA Formel 3 Europameisterschaft war am vergangenen Wochenende auf dem Dünenkurs im niederländischen Zandvoort zu Gast und fand bei besten Witterungsbedingungen eine perfekte Kulisse vor. Rookie Julian Hanses aus Hilden hatte sich für den vierten Lauf viel vorgenommen, wurde aber leider im Zeittraining unfreiwillig gestoppt.

Das vierte Rennen im vierten Land – die FIA Formel 3 Europameisterschaft setzte seine Tour weiter fort und gastierte nun direkt an der niederländischen Nordseeküste in Zandvoort. Bei bestem Wetter sorgte das Rennen für eine besondere Stimmung im Fahrerlager und motivierte auch Youngster Julian Hanses vor dem Start: „Zandvoort gehört zu meinen Lieblingsstrecken. Ich habe hier mit der Formel 4 schon gute Resultate eingefahren und möchte nun in der F3 gerne daran anschließen.“

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Doch leider musste der 21-jährige Nachwuchsrennfahrer schon am Freitag einen Rückschlag verkraften. Im zweiten Qualifying war der Rookie auf Top-Ten-Kurs, verlor jedoch durch einen Unfall alle Chancen und stand ganz hinten in der Startaufstellung. Von dort aus war es für ihn dann schwer aus dem engen Teilnehmerfeld nach vorne zu fahren. Platz 16 im zweiten Rennen war diesmal sein bestes Resultat.

Trotzdem verlor Julian nicht seinen Mut und zog am Ende ein positives Fazit: „Natürlich war der Unfall sehr schade und hat uns zurückgeworfen. Fahrerisch habe ich aber wieder einen großen Schritt nach vorne gemacht und kann mit den vorderen Leuten mithalten. Nun muss an einem Wochenende einmal alles zusammenlaufen, dann können wir wieder überraschen. Der neue Asphalt in Zandvoort hat einen super Gripp, das hat mir beim Fahren sehr geholfen.“

Nach dem Rennen in Zandvoort gönnt sich der Youngster des MSC Langenfeld e.V. zwei Tage Urlaub in den Niederlanden und blickt dann schon dem nächsten Rennen entgegen. Vom 27. bis 29. Juli startet die FIA Formel 3 Europameisterschaft im belgischen Spa-Francorchamps. Die Ardennenachterbahn zählt mit einer Streckenlänge von sieben Kilometern mit zu den herausfordernden Rennstrecken im Kalender. 

Das nächste Rennen in Deutschland hat Julian erst wieder vom 7. bis 9. September auf dem Nürburgring. Der Lauf ist für ihn dann auch gleichzeitig sein Heimrennen. „Bevor ich an den Nürburgring denke, warten mit Spa, Misano und Silverstone noch drei Rennen auf mich. Ich bereite mich darauf wieder akribisch vor und möchte erneut attackieren. In der zweiten Saisonhälfte möchte ich gemeinsam mit meinem Team ma-con konstant im Bereich der Top-Ten landen“, so der Rheinländer abschließend.