Dienstag, 24. Oktober 2017
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FIA WEC
13.10.2017

Porsche setzt Tagesbestzeit im Regen von Fuji

Pünktlich zum ersten Trainingstag der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC hat sich der Sommer aus den japanischen Alpen verabschiedet: Nach einem Temperatursturz von 15 Grad binnen weniger Stunden wird der siebte von neun WM-Läufen aller Voraussicht nach von dauerhaften Niederschlägen begleitet. Die ersten beiden 90-minütigen Trainings auf dem 4,56 Kilometer langen Fuji International Speedway fanden bei 13 Grad Luft- und 17 Grad Streckentemperatur im Regen statt. Der imposante Mount Fuji ist vollständig im Nebel verborgen, die Gischt auf der mit 1,5 Kilometern ausgesprochen langen Gerade behindert die Sicht für die Fahrer extrem. 

Die beiden Porsche 919 Hybrid belegten im ersten freien Training die Plätze eins und zwei – das Trio Neel Jani (CH), André Lotterer (DE) und Nick Tandy (GB) lag vor dem Schwesterauto der Tabellenführer Earl Bamber (NZ), Timo Bernhard (DE) und Brendon Hartley (NZ). Das zweite Training wurde wegen heftigen Regens zeitweilig unterbrochen. Im wenig Aussage kräftigen Ergebnis belegte Neel Jani Platz zwei und Timo Bernhard Position vier. Andere Fahrer kamen nicht zum Einsatz. Die Tagesbestzeit fuhr André Lotterer am Vormittag in 1.35,527 Minuten. 

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Andreas Seidl, Teamchef: „Das war kein ganz einfacher Freitag heute. Aufgrund der durchweg nassen Bedingungen mit teilweise sehr starkem Regen konnten wir unser normales Programm nicht durchziehen. Nichtsdestotrotz liefen die Autos unter diesen schwierigen Verhältnissen bisher ohne Probleme und wir konnten einige Erkenntnisse auf nasser Strecke erzielen, die wir angesichts der Wetterprognose fürs Wochenende auch noch brauchen werden. Das Wichtige an so einem Tag wie heute ist, dass am Ende beide Autos heil in der Box stehen.“

Das Sechsstundenrennen wird nicht nur wegen der schwierigen Wetterbedingungen mit Hochspannung erwartet: Die Le-Mans-Sieger Bamber/Bernhard/Hartley können theoretisch am Sonntag vorzeitig Fahrerweltmeister werden. Dafür müssten sie in Japan vor dem in der Tabelle bestplatzierten Toyota mit der Startnummer 8 ins Ziel kommen. Doch zunächst steht am Samstag von 15:00 – 15:20 Uhr Ortszeit (MESZ: 08:00 – 08:20 Uhr) das Qualifying auf dem Programm. Der Start zum Sechsstundenrennen erfolgt am Sonntag um 11:00 Uhr Ortszeit (04:00 MESZ).