Dienstag, 7. Februar 2023
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WAKC
22.08.2014

Jan Hendrik Heimbach durch Technik eingebremst

Beim fünften und damit den vorletzten Saison-Lauf des Westdeutschen ADAC Kart Cup (WAKC) am vergangenen Wochenende vom 16. bis 17. August 2014 auf dem hessischen Vogelsbergring in Wittgenborn musste Jan Hendrik Heimbach einen herben Rückschlag hinnehmen. Dabei begann das Rennwochenende in Wittgenborn sehr vielversprechend für den jungen Piloten.

Als Gesamtzweiter der Meisterschaftswertung fuhr Jan Hendrik Heimbach in den freien Trainingssitzungen am Samstag, auf der für ihn noch weitgehend unbekannten Strecke, sehr gute Zeiten. Zur Spitze fehlten Heimbach nur wenige Hundertstelsekunden und beim letzten gezeiteten freien Training am Sonntagmorgen fuhr Heimbach bei feuchter Strecke sogar auf Platz eins.

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Im folgenden Zeittraining blieb Heimbach jedoch im Verkehr stecken, konnte keine freie Rennrunde herausfahren und landete auf dem vierten Startplatz für das erste Rennen. In diesem fuhr Jan Hendrik Heimbach nach sehr gutem Start und einem gekonnten Überholmanöver auf die dritte Position vor, als sich in der siebten Runde sein Auspuff lockerte und die Rennleitung Heimbach in der vorletzten Runde auf Platz drei liegend aus dem Rennen nahm. Trotz großer Enttäuschung ließ sich Jan Hendrik Heimbach nicht entmutigen und startete im zweiten Rennen von Startplatz 22 eine spannende Aufholjagd, machte zwölf Plätze gut und wurde am Ende mit Platz zehn belohnt.

„Das Rennwochenende war schon eine Achterbahnfahrt. Mein Dank geht an Frank Amend von FAE-Motorentechnik. Der Motor lief perfekt, da wäre auch noch mehr drin gewesen. Mit den Zeiten lag ich immer unter den Top-Drei. Auch John Lee Schambony hat das Chassis optimal abgestimmt, es lag nahezu perfekt. Leider hat mich der technische Defekt einige Plätze in der Gesamtwertung gekostet. Anstatt Position zwei ist es nur noch Position vier, aber in dem letzten Rennen in Liedolsheim werde ich nochmal alles geben, auch wenn die Konkurrenz mit renntaktischen Ideen dagegenhalten wird“, sagte Jan Hendrik Heimbach nach dem Rennwochenende.
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