Donnerstag, 23. Januar 2020
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
Rallye DM
21.08.2012

Carsten Mohe freut sich auf das Saison-Highlight

Im Rahmen der WM-Rallye Deutschland bestreitet die Rallye-DM am kommenden Wochenende gleich zwei Saisonläufe. Mit seinem schnellen Renault Mégane N4 nimmt auch Fronttriebler-Spezialist Carsten Mohe die Doppel-Veranstaltung in Angriff – und vertraut dabei den Ansagen eines neuen Beifahrers.

Er ist für die Starter in der Deutschen Rallye-Meisterschaft der Höhepunkt des Jahres: Der WM-Lauf rund um Trier zieht in jedem Jahr mehr als 200.000 Zuschauer in seinen Bann – und denen möchte sich die heimische Drifter-Elite natürlich in gewohnter Stärke präsentieren. Quasi als Stammgast in den Moselbergen und auf dem Militärareal Baumholder ist Carsten Mohe mit von der Partie. Als amtierender 2WD-Meister will der Crottendorfer um wichtige Punkte für die DM-Tabelle kämpfen.

Anzeige
Die Aufgabe für den Mégane N4-Piloten ist keine einfache: Die Wertungsprüfungen (WP) der Rallye Deutschland gelten als besonders anspruchsvoll. Steht der Freitag ganz im Zeichen der ebenso verwinkelten wie schmalen und zum Teil rasend schnellen Weinberg-Wirtschaftswege, so wird die Samstags-Rallye insbesondere von der „Arena Panzerplatte“ im Truppenübungsgebiet Baumholder geprägt. Mit über 46 Kilometern ist sie die längste WP im DM-Kalender und wird gleich zwei Mal befahren. Dabei zeichnet sie sich durch Betonpisten aus, deren grober und oftmals schlechter Belag aus Sicht der Asphaltreifen nur ein Attribut zulässt: grausam. Zudem sorgen Sand und Kies immer wieder für wech­selnde Grip-Verhältnisse, während am Streckenrand rohe Panzersperren – auch „Hinkel­steine“ genannt – jeden groben Schnitzer nachhaltig bestrafen. Mit anderen Worten: ein Fall für echte Routiniers, die mit Köpfchen fahren. Bei Regen gilt dies erst recht.

Mohe hat seinen gut 290 PS starken Mégane N4 konsequent wie immer vorbereitet und mit einem neuen Getriebe und einem revidierten Fahrwerk für die bevorstehenden Strapazen präpariert. Unterstützt wird der Sachse von zwei Ingenieuren von Renault Sport aus Paris, die auch die jüngste Entwicklungsstufe der Motorsteuerung aufspielen werden.

Neu ist auch das Gesicht auf der rechten Seite des imposanten Dreitürers: Steffen Rothe aus Plauen übernimmt für den Rest der DM-Saison die Beifahreraufgabe von Katrin Becker, die aus beruflichen Gründen passen muss und ihren Platz mit schwerem Herzen räumt. „Ich wünsche Carsten und Steffen für die weitere Saison alles Gute, die vergangenen drei Jahre haben wahnsinnig Spaß gemacht“, so Becker.