Sonntag, 31. Mai 2020
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Rallye DM
26.09.2012

Carsten Mohe bei Rallye Saarland auf Platz zwei

Wechselhafte Wetterbedingungen, anspruchsvolle Prüfungen auf Schotter und Asphalt, frenetische Fans – die Saarland-Rallye hatte viel zu bieten. Der amtierende 2WD-Champion Carsten Mohe fuhr in seinem Renault Mégane N4 auf den zweiten Platz in der Division 3. 

Enge Feldwege, schnelle Schotterpassagen, Highspeed im Herzen Europas: Die Saarland-Rallye wurde ihrem Ruf als einer der anspruchsvollsten Läufe zur Deutschen Rallye-Meisterschaft erneut gerecht. Im Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg standen 14 Wertungsprüfungen (WP) über insgesamt 152,38 Kilometer auf dem Programm. Carsten Mohe, der amtierende Deutsche Meister in der 2WD-Wertung und sein Beifahrer Steffen Rothe starteten rasant in die Rallye und sicherten sich auf der ersten WP in ihrer Klasse die zweitschnellste Zeit.

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Doch bereits am Abend der ersten Etappe schlug das Wetter zu: Starke Regenfälle verwandelten die Prüfungen rund um Dillingen in eine brisante Rutschpartie. Die Folge: Mohe und sein gut 290 PS starker Fronttriebler waren ständig auf der Suche nach Grip. „Wir hatten mit starken Traktionsproblemen zu kämpfen. Das setzte sich leider auch am Samstag fort. Obwohl es aufgehört hatte zu regnen, bot der Schotter aufgrund des starken Niederschlags vom Vorabend noch weniger Grip“, erklärte der 39-Jährige. „Insbesondere beim Herausbeschleunigen aus den zahlreichen engen Kurven und Spitzkehren musste ich extrem vorsichtig Gas geben. Das hat viel Zeit gekostet.“

Dennoch zeigte sich Mohe, der die Rallye als Zweiter in der Division 3 beendete, mit seiner Vorstellung zufrieden: „Wir sind einige gute Prüfungen gefahren. Ich habe mich im Auto wohl gefühlt und die passenden Bremspunkte gefunden. Die Rallye war sehr gut organisiert und es hat Spaß gemacht, hier zu fahren.“ Der schnelle Sachse ließ es sich nicht nehmen, dem neuen Deutschen Rallye-Meister zum vorzeitigen Titelgewinn zu gratulieren: „Auf diesem Wege herzlichen Glückwunsch an Mark Wallenwein und seinen Co-Piloten Stefan Kopczyk, zum Sieg in der Meisterschaft. Sie haben verdient gewonnen.“

Neben dem rasanten Renault Mégane N4 sorgte im Service-Park am Lokschuppen in Dillingen auch ein Rallye-Newcomer für viel Aufsehen: Der neue Renault Twingo R1 stieß auf reges Interesse. Bereits im kommenden Jahr könnte der nach R1-Regularien aufgebaute, 133 PS starke Twingo in der Deutschen Rallye-Meisterschaft für Furore sorgen.