Sonntag, 29. März 2020
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WAKC
15.09.2011

Andreas Kilian wieder auf dem Podium

Am vergangenen Wochenende startete der 16-jährige Saarländer Andreas Kilian beim Finale des Westdeutschen ADAC Kart Cup in Uchtelfangen – und landete wieder auf dem Podium. Erneut mit einer sauberen Vorstellung sowohl unter trockenen als auch unter nassen Verhältnissen fuhr er auf den 3. Platz und verwies somit die meisten seiner Konkurrenten auf die Plätze.
 
Im Zeittraining mit Platz fünf noch eher bescheiden unterwegs, ging Andreas ins erste Rennen, jedoch von der schlechteren Startseite. Die bekam er auch gleich zu spüren, trotz eines guten Starts musste er noch vor der ersten Schikane einen Mitstreiter ziehen lassen, aber davon ließ er sich nicht beeindrucken. Mit einer geschickten Renntaktik schaffte er es, einen Platz nach dem anderen gut zu machen, und war gegen Rennende drauf und dran, sogar noch den Zweitplatzierten zu attackieren. Allerdings musste er sich in den letzten Runden noch den Angriffen eines Teilnehmers hinter sich zur Wehr setzen, nichtsdestotrotz schaffte er es, seinen dritten Rang sicher ins Ziel zu bringen.
„Die Punkte für Platz drei waren mir wichtiger als den Fahrer vor mir noch zu attackieren und dabei Gefahr zu laufen, vielleicht noch eine Position zu verlieren“, so der 16-jährige zu seiner klugen Taktik.

Und Andreas Taktik zahlte sich aus. Auch im zweiten Lauf konnte er, diesmal unter nassen Verhältnissen, seinen dritten Platz sicher über die Ziellinie bringen. „Leider war ich einen Zahn zu lang übersetzt, weshalb ich das Tempo an der Spitze nicht ganz mitgehen konnte, sonst wäre sicherlich noch Platz zwei möglich gewesen. Aber dennoch freue ich mich über dieses Ergebnis und hoffe, beim bevorstehenden Bundesendlauf in Wackersdorf diese Serie fortsetzen zu können.“

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Mit dem Begriff „Serie“ meint Andreas seine zahlreichen Podestplatzierungen in den letzten Rennen, seine Statistik aus den vergangen Rennläufen ließt sich beeindruckend: In den letzten vier Veranstaltungen raste er in der teilnehmerstärksten Klasse im des ADAC dreimal aufs Podium und setzte sich hier gegen über 20 Mitstreiter durch. Sein Highlight war hier sicherlich sein eindrucksvoller Doppelsieg auf dem Odenwaldring in Schaafheim Anfang September, wo er die Konkurrenz, in einer so engen Klasse wie der World Formula eher unüblich, nach Belieben beherrschte und ungefährdet zur Pole-Position und zwei Siegen fuhr.

Und Andreas gibt sich weiter angriffslustig: „Wenn mich jemand nach meinem Ziel für den bevorstehenden ADAC Bundesendlauf in Wackersdorf fragen würde, würde ich sagen: Ich will Deutscher Meister werden!!!“