Montag, 25. Januar 2021
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SCC
13.10.2011

Hochspannung vor dem Finale – Rüffer oder Barth?

Es kribbelt, geht unter die Haut – Hochspannung. In Hockenheim fällt die Entscheidung. Der letzte Lauf der Sports Car Challenge auf der badischen GP-Strecke wird entscheiden, wer den Titel am kommenden Wochenende holt. Thorsten Rüffer (Norma Honda) muss in die Rolle des Favoriten schlüpfen. Der Jäger ist Sven Barth im ultraschnellen PRC Turbo.

Spätestens nach dem zweiten Rennen am Samstag wird Gewissheit herrschen. Dann kann sich der strahlende Sieger die Meisterkrone aufsetzen. Bis dahin ist es aber ein langer und vor allem nerventötender Weg. Diesen muss Thorsten Rüffer erst noch bestreiten. Zwar hat der Norma-Pilot nach Monza einen komfortablen Vorsprung. Dennoch kann gerade dies trügerisch sein. Thorsten Rüffer weiß aus eigener Erfahrung, wie schnell es gehen kann. Fremd ist ihm die Situation aber nicht. „Ende 2008 gab es so eine Situation. Im letzten Rennen der SCC fiel die Entscheidung zwischen Mirco Schultis und mir in der Division 2 Meisterschaft“, so der Division 2 Pilot.

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Mit Sven Barth hat er jedenfalls einen Gegner, der bis zum Schluss alles geben wird. „Man weiß ja nie“, meint Sven Barth. Nach dem Titel bei den AvD 100 Meilen wäre es für den PRC Piloten der zweite Titel in dieser Saison. Zwei ärgerliche Defekte kosteten Punkte. „Wenn alles normal gelaufen wäre, wären Thorsten und ich sicherlich punktgleich aus dem letzten Rennen gegangen“, so Barth. Der Rückstand vor dem Finale beträgt 19,5 Punkte. Insgesamt sind noch maximal 37 Punkte zu holen. Sollte alles normal laufen, wird die Entscheidung damit wohl erst im Hauptrennen fallen.

Platz drei in der Endabrechnung hat Sandro Bickel (PRC Honda) schon vor Hockenheim fast sicher. Der junge Österreicher hat 144 Punkte auf dem Konto. Andreas Fiedler (PRC BMW) kann dahinter maximal noch 146 Zähler einstreichen. Für Fiedler geht es daher in erster Linie darum den zweiten Platz in der Division 1 gegenüber Siegmar Pfeifer (PRC BMW) zu verteidigen. Der rückte mit seinem starken Ergebnis aus Monza noch einmal näher an den Markenkollegen heran. Tommy Tulpe (PRC Ford) hat ebenfalls noch theoretische Chancen auf den zweiten Platz in der Division 1. Dann müssten aber sowohl Fiedler, als auch Pfeifer bereits im ersten Rennen die Segel streichen.

In der Division 2 könnte es um Platz drei sogar noch einmal eng werden. Momentan liegt Uwe Burk (Ligier Honda) mit 97 Punkten auf dem dritten Klassenrang. Dahinter hat Hans-Christoph Behler noch 26 Punkte Rückstand.

Die ganze Rechnerei hat sich dann aber spätestens am Samstagabend erledigt. Dann wird feststehen, wer den Titel mit nach Hause nimmt. Am Freitag startet um 11.00 Uhr das freie Training, ehe um 14.10 Uhr das Qualifying auf dem Programm steht. Um 13.10 Uhr wird es am Samstag ernst. Dann startet das erste Rennen, während um 16.30 Uhr das alles entscheidende Finale folgt.