Dienstag, 10. Dezember 2019
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Rallye Dakar
29.12.2011

Cooper Tires mit neuem Geländereifen bei der Dakar

Der Reifenhersteller Cooper Tires engagiert sich erneut zusammen mit Toyota bei der Rallye Dakar, in diesem Jahr als technischer Sponsor. Cooper Tires und Toyota wollen zeigen, dass man bei der härtesten Rallye der Welt mit einem Serienfahrzeug und ganz normalen Serienreifen in den Kampf gegen Rallye-Prototypen ziehen kann.

Dabei gibt es sowohl bei der Rallye als auch bei Cooper Tires große Veränderungen. So führt die Dakar erstmals neben Argentinien und Chile auch durch Peru und fasziniert durch eine neue Route. Lediglich zwei der Sonderprüfungen sind bereits im Vorjahr absolviert worden.

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Und auch Cooper Tires tritt mit einem komplett neuen Produkt an. Der legendäre Offroad-Reifen Cooper Discoverer STT wird durch ein neues Modell ersetzt – den Cooper Discoverer S/T Maxx. Die Rallye Dakar wird quasi als Bühne genutzt, auf der dieser neue Geländereifen enthüllt wird. In Europa präsentiert Cooper Tires den Neuen dann im Februar 2012. So wird die Rallye Dakar zum absoluten Härtetest für den neuen Cooper-Geländereifen – noch bevor der Discoverer S/T Maxx den Kunden in Europa zum Kauf angeboten wird. 
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Auch bei der 2012er-Auflage der Wüstenrallye sitzt Xavier Foj am Steuer des Toyota Land Cruiser 150. Wie in den beiden Vorjahren unterstützt Cooper Tires den Katalanen mit Offroad-Reifen. Foj startet am 1. Januar bereits in seine 22. Dakar-Rallye. Sein Name ist ein Synonym für Abenteuergeist. Xavier Foj ist eine sichere Bank bei einer der unberechenbarsten Veranstaltungen auf dieser Welt.

„Das Level bei der Dakar war schon immer unglaublich hoch“, sagt Foj. „Im Unterschied zu den Vorjahren wird aber jeder einzelne Tag von der allerersten bis zur letzten Sonderprüfung sehr intensiv sein, denn es sind diesmal keine Überführungstage eingeplant. Das macht es noch anstrengender.“

„Alle Sonderprüfungen sind sehr anspruchsvoll, schwierig, kritisch und äußerst kompliziert. Wir werden außerdem täglich noch länger als bislang unterwegs sein. Das bedeutet, dass Auto und Fahrer enorm gefordert werden“, schätzt der Dakar-Routinier. Er ist überzeugt, dass das Toyota Prisma-MPA Team mit der Startnummer 340 Großes zu leisten imstande ist – obwohl es ein kleines Team ist. Foj: „Wir alle wissen, dass wir gut vorbereitet sind für die großen Herausforderungen und über die nötige Erfahrung verfügen.“ Als Navigator und Mechaniker fungiert erstmals der Spanier Jorge Cervantes, der aber bereits drei Dakar-Rallyes als Mechaniker auf dem Konto hat. Allen ist klar, dass das Terrain in Südamerika äußerst anspruchsvoll wird; zumal mit einem Rallyeauto in der seriennahen Kategorie T2. Denn in den extremen Höhen – etwa beim Überqueren der Anden – verliert der Motor viel Leistung. Und die hohen Temperaturen im südamerikanischen Hochsommer sorgen dafür, dass der Dünensand sehr weich wird. Dies wiederum stellt eine Härteprüfung für den Toyota Land Cruiser dar.

Die Rallye Dakar startet am 1. Januar in Mar Del Plate in Argentinien. Die 9.000 Kilometer lange Route führt über 14 Etappen. Dabei durchqueren die Teams auch die berüchtigte Atacama-Wüste in Chile. Das Ziel erreicht der Rallye-Tross am 15. Januar in Lima in Peru. Im vergangenen Jahr war Xavier Foj gegen die hochgerüsteten Prototypen hervorragender 19. im Gesamtklassement geworden, während knapp die Hälfte der Teilnehmer ausfiel. 2009 holte Foj den zweiten Platz in der T2-Wertung.