Mittwoch, 28. Oktober 2020
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ADAC GT Masters
07.06.2011

Traumstart für Christer Jöns im ADAC GT Masters

Der Einstand im ADAC GT Masters hätte für Christer Jöns (23, Ingelheim) kaum besser laufen können. Gemeinsam mit Teamkollege Jens Klingmann (20, Leimen) ist der Newcomer im ABT-Audi R8 nach vier Rennen Tabellenführer in der „Liga der Supersportwagen“. Vor dem ersten Auslandsgastspiel des ADAC GT Masters 2011 im belgischen Zolder (10. bis 12. Juni) stellt sich der BWL-Student den Fragen des ADAC.
 
Herr Jöns, haben Sie mit einem so tollen Start in die Saison gerechnet?
„Wir haben uns ganz gute Chancen ausgerechnet. Aber dass mein Teamkollege Jens Klingmann und ich es schaffen, in drei von vier Rennen auf das Podium zu fahren, und wir nach vier Rennen sowohl die Fahrer- wie auch die Teamwertung anführen, das haben wir so sicher nicht erwartet. Zumal das Starterfeld in dieser Saison mit rund 40 Fahrzeugen enorm groß und das Niveau sehr hoch ist. Die Saisonvorbereitung vom Team ABT Sportsline war sehr gut, das Team hat uns zum Saisonstart in Oschersleben ein perfektes Auto in die Box gestellt. Während sich unsere Konkurrenten noch in der Eingewöhnungsphase befanden, konnten wir schon voll Gas geben. Besser hätte es nur noch mit einem Sieg laufen können, aber uns stehen in dieser Saison ja noch einige Rennen bevor.“
 
Sie kannten den Audi R8 bereits aus Einsätzen in anderen Serien, Sie fahren aber zum ersten Mal im ADAC GT Masters. Worin bestand in den ersten vier Rennen die größte Herausforderung?

„Das war bisher meine fehlende Streckenkenntnis am Sachsenring. Dort lag das Feld noch dichter zusammen, als beim Saisonstart in Oschersleben. Da habe ich schon in den Freien Trainings gemerkt, dass mir etwas die Erfahrung fehlt. Bis zum Qualifying hat dann aber alles gepasst. Als ich unseren Audi auf Startplatz drei gestellt habe, war ich schon sehr erleichtert.“
 
Wie schätzen Sie Ihre Chancen für das nächste Rennen in Zolder ein?
„Zolder ist sehr anspruchsvoll und gefällt mir gut, auf die Strecke habe ich sehr große Lust. Nach unseren Erfolgen in den ersten Rennen müssen wir dort regelbedingt mit einem hohen Erfolgsgewicht antreten. Wir müssen abwarten, wie sich das auswirkt. Generell gilt aber auch in Zolder das gleiche wie in den ersten Rennen: Ein guter Startplatz für die Rennen in dieser Saison im ADAC GT Masters ist sehr wichtig.“