Dienstag, 7. Februar 2023
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24h Daytona
01.02.2011

Platz 4 für Lietz/Holzer/Potter/Stanton

Nur ganz knapp verfehlte Porsche Werksfahrer Richard Lietz bei der 49. Auflage des 24 Stunden-Rennens von Daytona die Podestränge. Mit seinem Porsche Werksfahrerkollegen Marco Holzer und den Amerikanern John Potter und Craig Stanton gelang dem Niederösterreicher im Porsche 911 GT3 Cup ein ausgezeichneter vierter Platz im 35 Wagen starken Feld.

Schon im Qualifying war der weiss-grüne Porsche des Magnus Teams immer im Vorderfeld zu finden gewesen, obwohl man in erster Linie auf Longruns gearbeitet hatte. Oberstes Gebot war, ein ausgeglichenes Renn-Setup zu finden. Trotzdem startete der 44er Porsche von Startplatz drei in den Langstreckenklassiker.

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Teamchef Craig Stanton fuhr den Startturn und lag nach einer halben Stunde Renndauer sogar in Führung. Teamkollege John Potter übergab auf P2 liegend an Richard Lietz. Richard Lietz fuhr die schnellsten Zeiten des gesamten GT-Feldes und machte Druck auf den Führenden. Leider erwischte der Ybbsitzer im Infield einige Trümmerteile. Dabei wurde der Stabi beschädigt und die Reparatur kostete 2 Runden.

In der Nacht dann ein weiteres Problem mit der Benzinzufuhr, das 10 Runden auf die Spitze kostete. Der Magnus Porsche fand sich in den hinteren Regionen der Rundentabelle wieder. Bei der folgenden Aufholjagd war es leider nicht sehr hilfreich, dass in den Morgenstunden eine 2:47 Stunden lange Safetycar-Phase, ausgelöst durch starken Nebel, den Vorwärtsdrang bremste. Das gesamte Team kämpfte aber aufopfernd und der Elfer lief von diesem Zeitpunkt an bis in Ziel annähernd problemlos. Dadurch gelang es, das Auto noch bis auf Platz 4 in der GT-Wertung nach vorne zu bringen.

Richard Lietz: “Wie sagt man so schön, knapp daneben ist auch vorbei. Wir hätten den Magnus-Elfer natürlich gerne noch auf das Podest gebracht, dennoch können wir mit Platz vier zufrieden sein.“
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