Sonntag, 26. Mai 2024
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ROTAX MAX Euro Trophy
14.04.2024

Podium für Deutschland bei Auftakt zur RMC Euro Trophy 2024

Rund 240 Fahrerinnen und Fahrer eröffneten dieses Wochenende (12. bis 14. April 2024) die neue Saison der Rotax MAX Challenge Euro Trophy. Stellte der RMC Winter Cup im spanischen Campillos im März noch eine reine Standortbestimmung dar, kämpfte die europäische Rotax-Elite nun erstmals um Meisterschaftspunkte. Schauplatz des ersten von insgesamt vier Saisonrennen war das „Home of Champions“ im belgischen Genk. Am Start standen die bekannten fünf Rotax-Kategorien der Mini MAX, Junior MAX, Senior MAX, DD2 und DD2 Masters.
 
Aj Burggraaff (SP Motorport) diktierte im Zeittraining der Jüngsten die Pace, bevor Zdenek Babicek (TEPZ racing Team) in den Qualifikationsrennen die Zügel übernahm und sich die Pole-Position sichern konnte. Diese verwandelte der Tscheche im Finale dann auch erwartungsgemäß in einen Sieg, indem er Lokalmatador Vince Vanderhallen (Bouvin Power) und den Briten Oliver Warner (Dan Holland Racinf) auf die weiteren Plätze verwies.
 
Klare Verhältnisse herrschten bei den Junioren: Jacob Ashcroft (Dan Holland Racing) war nicht zu stoppen: Der Brite fuhr die Trainingsbestzeit, lag nach den Qualifikationsrennen an der Spitze und gewann auch das Finale mit deutlichem Vorsprung. Als beste Nebendarsteller stiegen die beiden Niederländer Ties van Wijk und Boaz Maximov (beide Bouvin Power) auf das Podium.
 
Macauley Bishop (Dan Holland Racing) war das Maß der Dinge im teilnehmerstärksten Feld der Senioren. Der Brite war vom Qualifying bis zum Finale der schnellste Mann im Feld und sah als Erster die Zielflagge des Hauptrennens, erhielt aber eine Spoiler-Strafe und verlor den Sieg an Lokalmatador Vic Stevens (Bouvin Power). Zweiter wurde der Deutsche Austin Lee (Kraft Motorsport) vor dem Briten jeff Ethan-Hall (Sam Pollitt-Racing).
 
Paul Fourquemin (Daems Racing) bestimmte im Zeittraining die Pace der DD2-Piloten, musste aber in den folgenden Qualifikationsrennen Federn lassen. Fortan war es Enzo Bol (SP Motorsport), der das Geschehen diktierte und das Finale kontrolliert vor dem Letten Patriks Noels Locmelis (MRG Racing) und dem Ungar Bende Szabo (BirealART) gewann. In der Wertung der Masters-Wertung führte zu keiner Zeit ein Weg am Franzosen Nicolas Picot (Tony Kart) vorbei. Er feierte den Sieg vor dem Letten Haralds Garkaklis (BirelART) und Igor Mukhin aus Zypern.
 
Neben dem sensationellen zweiten Rang von Austin Lee bei den Senioren konnten auch weiterer Deutsche Ausrufezeichen setzen: Bei den Minis hatte Joliena Marie Schultz (EKS) kein Glück. Sie verpasste nach der Qualifikationsphase den Sprung ins Finale. Das gleiche Schicksal teilte auch ihr Landsmann Edin Topic (Kraft Motorsport) bei den Junioren. Stark präsentierte sich hingegen Noah Janssen (Dörr Motorsport): Er etablierte sich von Beginn an als Top-Ten-Kandidat im rund 50-köpfigen Feld der Junioren und gewann sogar zwei Vorläufe. Im Finale verpasste er als undankbarer Vierter nur knapp das Podium.
 
Bei den Senioren konnte Sebastian Koch (Tony Kart) sich Rang 26 im Finale sichern, während Zino Fahlke (Larea GT1 Racing) nach der Qualifikationsphase die Segel streichen musste.

Solide schlugen sich die vier deutschen DD2-Piloten, denen allesamt der Finaleinzug gelang: Fabian Bock (Kraft Motorsport) wurde 22. direkt vor Nikita Gense  (Dörr Motorsport). Mats Johan Overhoff (alle Dörr Motorsport) belegte Rang 25 und Teamkollege Louis Koch sah auf Position 28 das Ziel. Bastian Krapoth (Kartschmie.de) belegte im DD2 Masters den siebten Schlussrang.
 
Weiter geht es für die RMC Euro Trophy erst vom 7. bis 9. Juni 2024. Dann macht die Serie Station in Deutschland und absolviert in Wackersdorf ihre Saisonhalbzeit 2024.
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