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24h Le Mans
14.06.2024

Nach starker Hyperpole-Vorstellung: Bei Proton Competition steigt die Spannung

Am Tag vor dem berühmtesten Langstreckenrennen der Welt in Le Mans, das am Samstag um 16.00 Uhr gestartet wird, steht die traditionelle Fahrerparade in der Innenstadt vor Tausenden von Fans im Mittelpunkt. An der Rennstrecke selbst ist es nach der Hektik der vergangenen Trainingstage vergleichsweise ruhig.

Trotzdem steigt die Spannung – auch bei der Mannschaft von Proton Competition. Denn im Kampf um die Hyperpole, in der in jeder Klasse die acht schnellsten Autos des Qualifyings um die besten Startplätze kämpfen, trumpfte das Team groß auf: Im Ford Mustang GT3 mit der Startnummer 77 sicherte sich Ryan Hardwick (USA) mit einer starken Leistung den vierten Startplatz in der Klasse LMGT3. Sein Teamkollege Ben Barker (GBR) hatte zuvor mit der sensationellen Bestzeit im Qualifying dafür gesorgt, dass das Team überhaupt in den Kampf um die Pole-Position eingreifen und sich eine so gute Ausgangsposition für das Rennen sichern konnte. Der dritte Fahrer im Team ist Zacharie Robichon (CDN).

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Die Startpositionen der weiteren Ford Mustang GT3 von Proton Competition: Mit der #44 gehen John Hartshorne (GBR), Ben Tuck (GBR) und Christopher Mies (GER) von P14 ins Rennen. Giorgio Roda (ITA), Mikkel O. Pedersen (DEN) und Dennis Olsen (NOR) starten mit der #88 von P17.

Bei den Hypercars nimmt der Porsche 963 (#99) von Proton Competition mit Harry Tincknell (GBR), Neel Jani (SUI) und Julien Andlauer (FRA) das Rennen von Startplatz 14 in Angriff. In der Klasse LMP2 starten Jonas Ried (GER), Macéo Capietto (ITA) und Bent Viscaal (NED) im Oreca 07-Gibson (#9) von P12.

Stimmen vor dem Rennen


Michael Ried, Teameigner und Technischer Direktor Proton Competition: „Das war eine starke Vorstellung der Jungs unserer Startnummer 77. Sie haben sowohl im Qualifying als auch bei der Hyperpole gezeigt, dass wir bei unserer Vorbereitung auf Le Mans an den richtigen Stellschrauben gedreht haben.“ 

Christian Ried, Teameigner Proton Competition: „Mit einem unserer Mustang GT3 in der zweiten Startreihe zu stehen, ist eine tolle Ausgangsposition für das Rennen. Jetzt müssen die Fahrer nur noch das Beste daraus machen. Ich traue ihnen das zu. Auch wenn unsere anderen Autos von weiter hinten starten, können sie immer noch viel erreichen. Sie haben 24 Stunden Zeit, sich nach vorne zu kämpfen. Wir werden die Teams mit all unserer Le-Mans-Erfahrung bestmöglich dabei unterstützen.“

Ryan Hardwick (Ford Mustang GT3 #77): „Das war meine beste Runde in Le Mans. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, den Mustang GT3 zu fahren. Wir haben uns hier in Le Mans jeden Tag verbessert. Ich kann unserem Team und unseren Partnern nicht genug dafür danken. Sie arbeiten unermüdlich, um uns weiter nach vorne zu bringen. Dass wir es in die Hyperpole geschafft haben, ist der Lohn für diese harte Arbeit. Spätestens jetzt wissen wir, dass wir auch im Rennen viel erreichen können.“

Ben Barker (Ford Mustang GT3 #77): „Nach der Bestzeit im Qualifying fehlten mir erst einmal die Worte. Wir sind nach Le Mans gekommen, ohne zu wissen, wo wir genau stehen. Und dann gelingt uns eine so starke Performance! Das Auto fühlt sich super an. Danke an das Team für seine unermüdliche Arbeit, die uns so weit gebracht hat. Wir haben in Le Mans noch einen weiten Weg vor uns, doch das war schon mal ein toller Start.“

Julien Andlauer (Porsche 963 #99): „Wir haben im Qualifying leider keine freie Runde gefunden – aber da waren wir nicht die einzigen. Ich habe den Eindruck, dass unser Porsche in den Kurven ganz gut liegt, wir aber Zeit auf den langen Geraden verlieren. Da müssen wir noch was tun. Ich wäre gerne weiter vorn gelandet. Nun müssen wir uns im Rennen vorkämpfen.“

Als offizieller Starter schickt die französische Fußball-Legende Zinedine Zidane am Samstag insgesamt 62 Autos auf die spektakuläre 24-Stunden-Jagd.
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