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Porsche Sports Cup
05.10.2023

Porsche Sports Cup erwartet spannendes Saisonfinale

Der Porsche Sports Cup Deutschland geht mit spannenden Titelentscheidungen, der Porsche Sprint Challenge Classic mit den luftgekühlten Cup Porsche und einem pickepackevollen Rahmenprogramm für große und kleine Motorsportler in das letzte Rennwochenende der Saison. Auf dem Hockenheimring stehen am kommenden Samstag und Sonntag noch viele offene Fragen zur Klärung an: Wer wird am Steuer eines aktuellen Porsche 911 GT3 Cup Meister in der Porsche Sprint Challenge? Wer krönt sich in der Porsche Sprint GT-Serie für die verschiedenen Rennversionen des Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport zum Champion? Und wer hat am Ende in der Porsche Endurance Challenge die Nase vorn? Die Weichen für packenden Motorsport auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs sind gestellt. Und wer es nicht persönlich zur badischen Formel-1-Strecke schafft, kann das Geschehen an beiden Renntagen live verfolgen: per Stream auf dem YouTube-Kanal von Porsche Deutschland.


Porsche Sprint Challenge

Stefan Rehkopf reist mit einem beruhigenden Punktevorsprung nach Hockenheim: Zehn der bisher elf Läufe der Porsche Sprint Challenge hat er in der Klasse 2c für Porsche 911 GT3 Cup-Modelle der Vorgängergeneration 991.2 bereits gewonnen –eine perfekte Ausgangsposition für das Saisonfinale. In trockenen Tüchern ist sein Titel allerdings noch nicht. Gefahr droht dem Bovender vor allem durch den Tabellenführer der Klasse 2d, in der die Teilnehmer mit dem aktuellen Porsche 911 GT3 Cup an den Start gehen: Felix Neuhofer. Dem Gröbenzeller fehlen 49,8 Punkte auf Rehkopf. Diesen Rückstand kann er angesichts der beeindruckenden Zahl von 23 Teilnehmern, die wie er mit dem aktuellen Porsche 911 GT3 Cup für die beiden letzten Rennen genannt haben, rein rechnerisch aber noch aufholen. Allerdings wartet starke Konkurrenz auf Neuhofer. Hierzu gehören neben den weiteren Sprint Challenge-Laufsiegern Philipp Gresek (Darmstadt), Tom Nittel (Adelmannsfelden), Karol Kręt und Tomasz Magdziarz (beide Polen) auch einem Gaststarter aus dem Porsche Carrera Cup Deutschland. Der Schweizer Matteo Ferrer-Aza nutzt die Rennen zur Vorbereitung für das Finale des Carrera Cups in zwei Wochen.

„In Hockenheim geht eine tolle Saison zu Ende – für mich als Fahrer und uns als Team“, erklärt Tom Nittel. „Wir konnten auf Anhieb vorne mitmischen und Spitzenergebnisse erzielen, haben einen Gesamtsieg erreicht und auch in der Klasse erste Plätze sowie eine Pole-Position eingefahren. Beim Finale wollen wir noch einmal eine starke Vorstellung geben.“


Porsche Sprint GT

An Osman Tüccaroglu führt in der Porsche Sprint GT-Serie – den verschiedenen Rennversionen des Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport vorbehalten – kaum noch ein Weg vorbei: Der ebenso schnelle wie zuverlässige Fahrer aus dem ostwestfälischen Bad Salzuflen liegt in der Klasse 1b mit 187,8 Zählern souverän vor Steve Caroli. Nach zwei Nullpunkteresultaten besitzt der Mann aus Annaberg-Buchholz im Erzgebirge allenfalls noch Außenseiter-Chancen. Eher muss er den Blick nach hinten richten, denn dort tobt weiterhin ein heißer Mehrkampf um den dritten Rang in der Meisterschaft. In vorderster Reihe mit dabei: Sohn Paul und Vater Lothar Schubert, Christoph Krombach sowie die beiden Polen Arkadiusz Grycz und Wojciech Karwan.

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Keine Vorentscheidung ist in der Klasse 1c gefallen, in der sich praktisch alle fünf Starter mit ihren 500 PS (368 kW) starken RS-Versionen des 718 Cayman GT4 Clubsport noch Titelhoffnungen machen dürfen. Die beste Ausgangsposition besitzt Tabellenführer Sebastian Roth aus Meschede. Mit 97,7 Punkten trennt ihn allerdings nur ein hauchdünner 1,1-Zähler-Vorsprung von dem Israeli Alon Gabbay. Dritte im Bunde ist Alexandra Vateva: Die junge Bulgarin konnte beim Saisonauftakt in Hockenheim gleich in Lauf 1 die Klasse gewinnen – es war zugleich das erste Autorennen für die damals 19-Jährige.

„Ich will in Hockenheim die Führung über die Ziellinie bringen und die Meisterschaft in meiner Klasse gewinnen“, erklärt Sebastian Roth. „Ich werde in den Rennen alles geben, um jeweils vor Alon Gabbay anzukommen!“


Porsche Endurance Challenge

Auch in der Porsche Endurance Challenge ist die Meisterfrage noch ungeklärt, während in den einzelnen Klassen der Langstreckendisziplin des Porsche Sports Cup Deutschland bereits erste Vorentscheidungen gefallen sind. Rein mathematisch besitzen Christoph Krombach und Daniel Gregor (Asslar/Maikammer) vor dem abschließenden 100-Minuten-Rennen die besten Karten: Mit ihrem 313 kW (425 PS) starken Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport führen sie die Klasse 1b an und haben mit 96,8 Punkten ihr Konto reichlich gefüllt. Zu Marco Seebach und Jochen Kilb (Nidderau/Kelkheim), mit dem 718 Cayman GT4 RS Clubsport gemeinsam in der Klasse 1c unterwegs, klafft mit 34,1 Zählern eine deutliche Lücke. Bessere Chancen, den Titelkampf für sich zu entscheiden, haben Richard und Philipp Gresek aus Frankfurt am Main beziehungsweise Darmstadt. Das Vater-Sohn-Gespann liegt mit 87,2 Punkten in der Klasse 2c für Porsche 911 GT3 Cup-Fahrzeuge der Generation 991.2 vorn. Auch die beiden Polen Karol Kręt und Robert Lukas dürfen sich in Hockenheim über eine gute Ausgangslage freuen: Sie haben mit dem aktuellen 911 GT3 Cup zwar „nur“ 74,6 Zähler angehäuft, dafür gehen in ihrer Klasse 2d aber voraussichtlich 15 Teilnehmer an den Start – wodurch sie für ein Topresultat auch mehr Punkte einstreichen würden.


Porsche Drivers Competition Pro

Eine erste Titelentscheidung ist bereits vor gut einem Monat auf dem Nürburgring gefallen: Der neue Meister der Porsche Drivers Competition Pro heißt Tomás Urban. Der Tscheche krönte sich mit dem elften Saisonsieg in Serie vorzeitig zum Champion dieses Gleichmäßigkeits-Wettbewerbs. Wer aber wird Vizemeister? Die besten Chancen besitzen René Klingbeil aus Schnaudertal, der Tscheche Jaroslav Mikolas und Pseudonymfahrer „Ehrster“ aus München. Alle drei liegen vor den letzten beiden Läufen in einem Bereich von acht Punkten nah beieinander.


Porsche Sprint Challenge Classic

Schön, dass sie wieder auf Rennstrecken ihre Kreise ziehen: Die Porsche Sprint Challenge Classic ist den automobilen Stars aus den Pionierjahren der Porsche Carrera-Markenpokale gewidmet – den Cup-Fahrzeugen auf Basis der Neunelfer-Generationen 964 und 993. Für viele Fans zählen die Youngtimer-Rennwagen mit ihren luftgekühlten Boxermotoren zu den Highlights im Fahrerlager. Nach dem freien Training und dem Qualifying am Samstag gehen sie am Sonntag um 10:50 Uhr für ein 25-Minuten-Rennen an den Start.


Tolles Rahmenprogramm: Klarer Fall für die ganze Familie

Beste Unterhaltung auch für junge Besucher beim Saisonfinale des Porsche Sports Cup Deutschland auf dem Hockenheimring: Der Fan- und Fahrernachwuchs kommt im Bereich der Kids World voll auf seine Kosten. Jeder darf mitmachen! In der Porsche Kids Driving School erfahren die Kinder spielerisch, wie sie sich sicher im Straßenverkehr verhalten – und im Fahrerlager warten bereits die Porsche-Maskottchen Tina Turbo und Tom Targa auf sie.
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