Dienstag, 7. Juli 2020
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FIA WEC
23.02.2020

Porsche geht aus Startreihe eins in das Sechsstundenrennen in Austin

Die aktuellen Sportwagenweltmeister Michael Christensen (Dänemark) und Kévin Estre (Frankreich) fuhren im Qualifying zum fünften Lauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC auf dem Circuit of the Americas auf Platz zwei. Im neuen Porsche 911 RSR fehlten ihnen auf dem 5,513 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs nur 0,219 Sekunden zur Pole-Position.

Im Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 91 beendeten Gianmaria Bruni aus Italien und der Österreicher Richard Lietz die Zeitenjagd als Fünfte und starten am Sonntag aus der dritten Startreihe. In der Klasse GTE-Am sicherte sich das Fahrertrio Matteo Cairoli (Italien), Le-Mans-Klassensieger Egidio Perfetti (Norwegen) und der Deutsche Laurents Hörr vom Kundenteam Project 1 im Porsche 911 RSR (Modell 2017) die Pole-Position.

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Beim zwanzig Minuten andauernden Qualifying am frühen Abend wurden die Piloten des Porsche GT Teams auf ihren schnellen Runden immer wieder durch viel Verkehr und Überholmanöver eingebremst. Bei leicht bewölktem Himmel und 16 Grad Celsius Außentemperatur gingen zunächst Bruni und Christensen auf Zeitenjagd. Auf den Positionen zwei und fünf liegend übergaben sie zur Halbzeit des Qualifyings an ihre Fahrerkollegen Lietz und Estre. Der Franzose konnte die Durchschnittszeit noch verbessern, Lietz hingegen hatte aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in der Schlussphase keine Chance, die Zeit noch zu optimieren. Christensen und Estre starten am Sonntag um 12 Uhr Ortszeit von Startplatz zwei der Klasse GTE-Pro in das Sechsstundenrennen. Ihre Kollegen Bruni und Lietz nehmen den fünften Saisonlauf von Position fünf auf.

Alexander Stehlig (Einsatzleiter FIA WEC): „Wir hätten heute sicher besser dastehen können. Aber mit den Startplätzen zwei und fünf sind wir dennoch zufrieden. Wir gehen zuversichtlich in das Rennen über sechs Stunden, weil die Autos in den Trainings sowohl bei den Longruns, als auch im Qualifying gut funktioniert haben. Glückwunsch an unser Kundenteam Project 1, das sich in der Klasse GTE-Am die Pole-Position gesichert hat.“

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): „Weder Michael noch ich haben eine perfekte Runde hinbekommen. Deshalb können wir mit Platz zwei zufrieden sein. Der Start aus der ersten Reihe ist wichtig. Wir müssen versuchen, vorne zu bleiben und die Spitze anzugreifen. Das Auto war im Training auf den Longruns sehr gut.“

Michael Christensen (Porsche 911 RSR #92): „Mehr war heute nicht drin. Aston Martin war, wie erwartet, im Qualifying sehr stark. Unser Auto funktionierte auch sehr gut und es fehlte nur sehr wenig, um ganz vorne zu stehen. Für das Rennen bin ich deshalb optimistisch.“

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): „Der neue Porsche 911 RSR lief wirklich sehr gut, und die erste Startreihe wäre sicher möglich gewesen. Leider hatte Richard viel Verkehr und musste zweimal überholen. Somit hat er leider Zeit verloren. Toll, dass er es trotzdem noch geschafft hat, uns Startplatz fünf zu sichern.“

Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): „Der Tag heute war sehr lang mit zwei Trainigssessions und dem Qualifying am Abend. Wir konnten unser Auto von Session zu Session immer weiter verbessern. Leider hatte ich viel Verkehr, aber das gehört, wenn man mit verschiedenen Klassen auf der Strecke ist, dazu. Wir gehen aus der zweiten Startreihe ins Rennen. Da ist in sechs Stunden noch alles möglich.“

Matteo Cairoli (Porsche 911 RSR #56): „Toll, hier in Austin auf der Pole zu sein. Meine Runde war allerdings nicht ganz perfekt. In der letzten Kurve habe ich einen Fehler gemacht und etwas Zeit liegen gelassen. Glücklicherweise hat Egidio Perfetti das wieder gut gemacht. Grundsätzlich waren das Setup und die Balance unseres Porsche 911 RSR heute sehr gut.“