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18.01.2019

GP Ice Race: Eisrennen eine Motorsport-Veranstaltung der Superlative

Das GP Ice Race in Zell am See (19. und 20. Januar 2019) präsentiert eine beindruckende Bandbreite von historischen und aktuellen Renn- und Rallyefahrzeugen, wie sie in dieser Vielfalt noch nie an einem Ort versammelt waren. Motorsport-Fans bietet dieses beispiellose Spektakel neben dem traditionellen Skijöring, bei dem Skiläufer von einem Auto gezogen werden, auch Motorsport-Action in vier Kategorien für Rennfahrzeuge sowie aktuelle Renn-/Rallyeautos. Die Nennliste ist mit rund 130 Teilnehmern genauso ausgebucht wie die Hotels am Veranstaltungsort in Zell am See. Derzeit sind die Wetterbedingungen ideal, die Anfahrt problemlos möglich, und die Eis-Piste ist im Top-Zustand.

„Wir sind von der Resonanz auf unsere erste Veranstaltung schlichtweg überwältigt. Als wir die Idee hatten, das von 1937 bis 1974 veranstaltete Eisrennen in Zell am See mit einem neuen Konzept wiederzubeleben, haben wir uns dieses Teilnehmer­interesse nicht träumen lassen. Niemals zuvor wurden an einem Ort legendäre Renn- und Rallye-Autos in dieser Anzahl und Qualität versammelt“, freut sich Ferdinand Porsche aus Zell am See, zusammen mit dem Nürnberger Vinzenz Greger Initiator der Veranstaltung und Mitbegründer von Greger Porsche Classic Cars.

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Die Bandbreite der vertretenen Fahrzeuge reicht von den 1930er Jahren bis hin zur Neuzeit. Audi bietet eine beeindruckende Zeitreise von 1938 bis in die Zukunft. Ein Bergrennwagen Auto Union Typ C wird präsentiert von Hans-Joachim Stuck und ist Bestandteil einer historischen Fahrzeugausstellung. Stuck dreht darüber hinaus einige Runden in einem Austro Daimler ADR 6 Sport Torpedo von 1929, der ursprünglich seinem Vater Hans gehörte. Das spektakulärste Rallyeauto aller Zeiten, der Audi Sport Quattro S1, wird vom zweimaligen Rallye-Weltmeister Walter Röhrl gefahren, der außerdem zusätzlich in einem Porsche unterwegs ist. Der 2017er DTM-Champion René Rast präsentiert seinen Audi RS5 DTM. Und Formel E-Pilot Daniel Abt fährt das Weltmeister-Auto Audi e-tron FE04 auf dem Eis.

Volkswagen stellt den Elektro-Prototypen ID. R aus, der im Juni 2018 das Berg­rennen am legendären Pikes Peak in neuer Rekordzeit gewann. Der VW Golf 2 GTI, Gruppe-A-Rallye-Weltmeister 1986, und der einzigartige Bi-Motor VW Golf 2 Pikes Peak von 1987 werden von Rallye-Ass Jochi Kleint gefahren. Der mehrmalige Pikes-Peak- und Le-Mans-Sieger Romain Dumas gibt dem brandneuen VW Polo GTI R5 auf dem Eis die Sporen.

Škoda bringt den amtierenden WRC 2-Champion Jan Kopecký nach Zell am See. Er wird vom österreichischen Nachwuchsfahrer Julian Wagner herausgefordert. Beide Piloten bilden mit ihren Škoda Fabia R5 die Speerspitze in der R5-Kategorie aktueller Rallyefahrzeuge. Der österreichische Rallyefahrer Günther Knobloch fährt einen weiteren Škoda Fabia R5 im Feld der R5-Fahrzeuge. Einen 140 PS starken, hinterradangetriebenen Škoda 130 RS wird der siebenmalige Deutsche Rallye­meister Matthias Kahle gewohnt spektakulär um den Eis-Parcours bewegen.

Die bekannten Porsche-Piloten Marc Lieb und Richard Lietz stellen sich ebenso dem Wettbewerb. Lietz fährt einen privaten Allrad-Mitsubishi, Lieb pilotiert einen Porsche 924. Der frühere Formel 1-Pilot und Gewinner des 24-Stunden-Rennens von Le Mans, Porsche-Botschafter Mark Webber, gesellt sich zu der Liste der prominenten Gäste. Ein Gruppe B-Lancia Rally 037 in Martini-Lackierung driftet genauso auf dem Eis wie auch ein Audi Quattro mit dem österreichischen Rallyefahrer Christof Klausner am Lenkrad.

Auch ein hinterradangetriebener Red Bull NASCAR-Rennwagen, der früher auf Rennstrecken in den USA anzutreffen war und aktuell für Demonstrations- und Renntaxi-Fahrten auf dem österreichischen Red Bull Ring eingesetzt wird, wird sicher für eine beeindruckende Show sorgen. Der Bolide, der mehr als 650 PS aus seinem 6,5-Liter-V8-Triebwerk holt, driftet auf Spikes-Reifen auf Eis und Schnee. Die KTM X-Bow Challenge garantiert nicht nur spektakulären Motorsport, Fans können außerdem Mitfahrten gewinnen.

Im Reigen historischer Rennwagen sticht eine wahre Ikone des Motorsports hervor: ein Porsche 550 Spyder – auch „James Dean“ Porsche genannt –, der vor rund 60 Jahren in Zell am See am Start war und ursprünglich Ferry Porsche gehörte. Das Konzept eines mit nur 490 Kilogramm Leergewicht ultraleichten Sportwagens namens MA-01verfolgte Otto Mathé bereits 1952. Der Renner, Spitzname „Fetzenflieger, hat einen 1,5 Liter großer Porsche-Motor mit 130 PS im Heck.

Ein historischer Alfa Romeo 8C 2900, ein Gruppe-C-Sportwagen namens „Spice Tiger“, der seine Klasse beim berühmten 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann, und ein Porsche 356 Abarth, der beim Straßenrennen Targa Florio und in Le Mans erfolgreich war, bereichern die Ausstellung historischer Fahrzeuge. Ein einzigartiger Martini BMW 700, ein lediglich 590 Kilo schwerer Sportwagen aus den 1960er Jahren, wird auf der Eis-Piste in Aktion zu bewundern sein.

Teil der Ausstellung ist auch der rein elektrisch angetriebene Formula-Student-Rennwagen EDGE10. Studenten der Technischen Universität Wien – GP Ice Race Initiator Ferdinand Porsche studiert dort – haben die Batterie, den Antrieb und alle weiteren Komponenten des Einsitzers entwickelt und gefertigt. 109 PS Leistung des Elektromotors müssen lediglich 169 Kilogramm Gewicht bewältigen.