Montag, 18. November 2019
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Rallye Allgemein
30.10.2019

Schotter zum Finale: Roman Schwedt startet in der Lausitz

Kurzentschlossen nimmt Roman Schwedt noch eine Herausforderung an: Bei der populärsten Schotterrallye Deutschlands geht er mit dem Peugeot 208 R2 an den Start. Rund 310 Kilometer mit einem Schotteranteil von fast 90 Prozent warten auf ihn mit dem frontgetriebenen R2 von Romo Motorsport. 

Ein Saisonfinale auf losem Untergrund – viel besser hätte sich Roman Schwedt seine letzte Rallye 2019 nicht vorstellen können. Mit einem Jahr Erfahrung aus der Junioren Rallye Europameisterschaft im Gepäck und dem leichten Heimvorteil durch Co-Pilot Christoph Gerlich startet der Saarländer in der Lausitz. „Ich freue mich sehr auf die Schotterrallye und hoffe natürlich, dass es im Vorfeld keine sintflutartigen Regenfälle mehr gibt, sondern wir den Schotter so vorfinden wie wir ihn kennen“, so Schwedt im Vorfeld. 

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Bereits zum 22. Mal findet die Int. ADMV Lausitz-Rallye statt und auch Schwedt kann schon auf Erfahrung auf den zehn Wertungsprüfungen (WP) bauen. „Dass ich hier schon im vergangenen Jahr gefahren bin, sollte mir etwas helfen und natürlich auch die Schotter-Kilometer aus der FIA Junior ERC“, meint Schwedt und ergänzt: „Es ist zwar etwas Anderes, da ich in 2018 mit dem S2000 unterwegs war, aber das tut der Freude auf mein Saisonfinale keinen Abbruch.“ 

Auch den internationalen Vergleich scheut Schwedt nicht, denn die Klasse RC4 ist stark besetzt. Aus Tschechien, Norwegen und Schweden kommen die Konkurrenten, mit denen Schwedt sich messen wird. „Wir sind guter Dinge, dass wir um den Klassensieg mitkämpfen können – auch wenn die Skandinavier wahrscheinlich einen deutlichen Erfahrungsvorsprung auf Schotter mitbringen“, fasst Schwedt zusammen. 

Die Lausitz Rallye 2019 startet am 1. November mit dem Start des ersten Fahrzeuges am Nachmittag und endet am Samstag, den 2.11.2019 am frühen Abend am Bärwalder See. „Auch das macht einen besonderen Reiz der Rallye aus. Wir werden wahrscheinlich im Dunkeln ins Ziel fahren und auch die letzten Wertungsprüfungen bei Dunkelheit absolvieren“, so Schwedt abschließend.