Montag, 27. Mai 2019
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Rallye Allgemein
02.05.2019

Endlich Asphalt: Roman Schwedt freut sich auf Rally Islas Canarias

Nach den Azoren steht das nächste Highlight in der Liste der Rallyereiseziele von Roman Schwedt und Lina Meter an. Am kommenden Wochenende startet das Junioren-Team aus dem Saarland beim zweiten Lauf zur ERC Junior, der Junioren Rallye Europameisterschaft bei der 43. Rally Islas Canarias.

Für Roman Schwedt ist der zweite Lauf zur ERC Junior wie ein weiterer Saisonauftakt. „Jetzt sind wir auf Asphalt unterwegs. Da fühle ich mich noch deutlich mehr zu Hause als auf Schotter und freue mich daher auf die Strecken dort“, fasst der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport zusammen. Seine Streckenkenntnis beschränkt sich auf die Vorbereitung mittels fremder Onboard-Videos, aber selbst am Bildschirm hat die besondere Charakteristik den 20-Jährigen begeistert: „Die schnellen und flüssigen Passagen gefallen mir sehr gut. Ich bin gespannt, wie wir dort zurecht kommen werden, aber ich kann mir gut vorstellen, dass das eher eine Rallye ist, die uns liegt als die WPs auf den Azoren“, so Schwedt.

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Auf den Kanaren erwarten Schwedt/Meter an zwei Rallyetagen 16 Wertungsprüfungen mit rund 200 Kilometern. „Die lange Distanz ist der größte Unterschied zu den Rallyes, die ich bisher gefahren bin. Konstant schnell zu sein von der ersten bis zur letzten WP ist in der Junioren Europameisterschaft ein absolutes Muss, wenn man vorne dabei sein will. Das Leistungslevel ist extrem hoch“, weiß Schwedt, der für diese Saison zusammen mit seinem Trainer speziell Konditions- und Konzentrationstraining betrieben hat.

Für sich und seine Co-Pilotin hat in diesem Lehrjahr auf internationaler Ebene das Ankommen absolute Priorität, um möglichst viele Erfahrungskilometer sammeln zu können. „Ich möchte natürlich auch mit guten Zeiten überzeugen. In diesem Feld nach ganz vorne zu fahren, ist nicht einfach. Ich würde gerne in die Top-Fünf fahren und am Ende mit gutem Gefühl und ohne Blessuren am Fahrzeug über die Zielrampe fahren“, so Schwedt, der weiterhin mit dem von ROMO Motorsport eingesetzten Peugeot 208 R2 antreten wird. „Ich selbst war ein paar Tage bei ROMO vor Ort. Leider hatten wir keine Möglichkeit zu testen, sodass ich nur bei der Vorbereitung des Fahrzeuges unterstützen konnte und am Montag zum Test das erste Mal seit dem Roll-Out im 208 mit Asphalt-Fahrwerk sitzen werde.“

Nach dem Montagstest steht für das saarländische Team am Dienstag und am Mittwoch das Recce an, bevor am Donnerstag der Shakedown und die Qualifying Stage zu absolvieren sind. Die erste WP beginnt am Freitag um 10.08 Uhr für das erste Fahrzeug, das am Samstagabend nach 16 Wertungsprüfungen gegen 17:45 Uhr im Ziel in Puerto de la Luz erwartet wird.