Sonntag, 21. Juli 2019
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
24h Le Mans
15.06.2019

Porsche mit starker Anfangsphase bei den 24h von Le Mans

Die vier Porsche 911 RSR in der GTE-Pro-Klasse haben in der Startphase der 24 Stunden von Le Mans einige Positionen gutgemacht. Nach den ersten 90 Minuten des Saisonfinales der FIA World Endurance Championship (WEC) in Frankreich lag der Porsche 911 RSR mit der Nummer 93 mit Nick Tandy (GB) am Steuer auf dem zweiten Platz. Das baugleiche, rund 510 PS starke Auto der WM-Favoriten Kévin Estre (FR), Michael Christensen (DK) und Laurens Vanthoor (BE) mit der Nummer 92 fuhr in der Anfangsphase auf Platz drei.

Noch weiter ging es für Gianmaria Bruni im Schwesterauto mit der Nummer 91 nach vorne. Der Italiener verbesserte sich von Platz 13 bis auf den vierten Rang. Porsche Young Professional Mathieu Jaminet, der erstmals bei den 24 Stunden von Le Mans startet, machte in der Startnummer 94 eine Position gut.

Anzeige
In der GTE-Am-Klasse lagen die Vorjahressieger Matt Campbell (AU), Julien Andlauer (FR) und Christian Ried (Schöneburg) im Porsche 911 RSR von Dempsey-Proton Racing nach den ersten beiden Rennstints auf Platz zwei. Der Neunelfer von Gulf Racing (#86) folgte auf Rang drei. Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister fuhr nach 90 Minuten im Art-Car von Project 1 (#56) auf Position sechs. Die baugleichen Kundenautos mit den Startnummern 78 und 88 sind nach Zwischenfällen und unplanmäßigen Boxenstopps auf einer Aufholjagd.


Stimmen zum bisherigen Rennverlauf

Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter GT Werksmotorsport): „Es war eine sehr spannende Startphase mit intensiven Duellen. Unsere Fahrer haben in den Zweikämpfen hervorragende Arbeit geleistet und viele Plätze gutgemacht. Wir haben drei Porsche 911 RSR unter den ersten Fünf. Das ist eine optimale Ausgangslage für die Fahrt in die Nacht. Auch viele unserer Kundenteams liegen nach der Frühphase in guten Positionen.“ 

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): „Es war ein guter Start. Ich konnte in der ersten Runde einen Ford überholen, habe anschließend über viele Runden mit einem BMW gekämpft – und das erfolgreich. Ich bin bis zum Ende meines ersten Stints bis auf den zweiten Platz nach vorn gefahren. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Unser Porsche 911 RSR lässt sich hervorragend fahren.“