Dienstag, 18. Dezember 2018
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
Sportwagen Allgemein
20.11.2018

Black Falcon gewinnt 24h COTA, PROsport gewinnt Titel

Der Black Falcon Mercedes-AMG GT3 (#3, Yelmer Buurman / Mike Skeen / Scott Heckert / Bret Curtis) hat die 2018 Hankook 24h COTA USA gewonnen. Das Team PROsport Performance (#85, Charles Putman / Charles Espenlaub / Joe Foster / Adam Christodoulou) sicherte sich indes den GT-Titel der ‚Championship of the Continents’ in der ersten Saison mit dem Mercedes-AMG GT3 in der Klasse A6.

Scott Heckert fuhr nach 603 Runden auf dem 5,5 Kilometer langen Circuit of The Americas als Sieger über die Ziellinie. Der Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R (#911, Daniel Allemann / Ralf Bohn / Robert Renauer / Alfred Renauer), der fast über die Hälfte der Renndistanz das Feld angeführt hatte, folgte auf Platz zwei. Das bestplatzierte Team aus der Klasse A6-Am war die Mannschaft mit dem PROsport Performance-Mercedes, die nach einem starken Auftritt Rang drei im Gesamtklassement belegte. Das Ergebnis reichte auch zum Titelgewinn in der Teamwertung sowie zur ‚Championship of the Continents’ in der Klasse A6. Ralf Bohn und Robert Renauer feierten indes den GT-Titelgewinn in der Fahrerwertung.

Anzeige
„Dieses Black-Falcon-Team hat einen fantastischen Job getan und der Mercedes-AMG fuhr den ganzen Tag über großartig,“ lobte Mike Skeen gegenüber Joe Bradley von Radiolemans.com. „Gesternabend beim Zieleinlauf des ersten Rennteils wussten wir schon, dass wir eine gute Ausgangslage hatten. Heute mussten wir es nur noch umsetzen. Im Vergleich mit dem Porsche hatten wir eine gute Pace und wir wussten auch, dass die Porsche-Mannschaft noch Strafen absitzen musste. Somit mussten wir nur unseren Plan abarbeiten und den Sieg nach Hause fahren!“

Der SPS automotive performance-Mercedes-AMG GT3 (#24, Alexandre Coigny / Richard Feller / Antonin Borga) fuhr nach einer beachtlichen Leistung auf Platz vier der Gesamtwertung und Rang zwei in der A6-Am-Klasse ins Ziel. Der Scuderia Cameron Glickenhaus-SCG 003C (#49, Thomas Mutsch / Franck Mailleux / Felipe Fernández Laser / Piero Longhi) erlebte mit Gesamtrang fünf und Platz drei in der Klasse A6-Pro eine erfolgreicher Rückkehr in die 24h SERIES. Das Schwesterauto, der LightSpeed racing SCG 003C (#704, Jeff Westphal / Andreas Simonsen / Jon Miller / Craig Stanton), schaffte es wegen eines Getriebeschadens kurz nach dem ersten Rennviertel nicht ins Ziel.

Der letzte verbleibende Podiumsplatz in der Klasse A6-Am ging an den Car Collection Motorsport-Audi R8 LMS GT3 (#34, Johannes Dr. Kirchhoff / Gustav Edelhoff / Ingo Vogler / Max Edelhoff), der als Gesamt-Sechster über die Ziellinie fuhr.

Beim Debüt in den 24h SERIES belegte der JDX Racing-Porsche 991-II Cup (#74, Alan Metni / Mark Kvamme / Trenton Estep / David Baker) eindrucksvoll den siebten Gesamtrang und gewann damit die 991-Klasse. Wright Motorsports (#91, Anthony Imperato / Fred Poordad / Mckay Snow / Jan Heylen) wurde zwar auf Platz zwei der Klasse gewertet, schaffte es wegen einer Überhitzung des Motors jedoch nicht ins Ziel.

Mit dem Classic BMW-BMW M4 GT4 (#272, Mike Vess / Jason Hart / Andrew Davis / Curt Swearingin / Matt Travis), dem RENNtech MotorsportsMercedes-AMG GT4 (#890, Chapman Ducote / David Ducote / Wayne Ducote / Paul Barnhart Jr. / Kyle Marcelli) und dem RHC Jorgensen/StromBMW M4 GT4 (#113, Daren Jorgensen / Brett Strom / Gerard McLeod / Danny van Dongen) komplettierten die ersten Drei der GT4-Klasse die Top Ten der Gesamtwertung. Classic BMW wiederholte damit in Austin den GT4- Klassensieg aus dem Vorjahr.

Nach einem äußerst schwierigen Rennen feierte der VDS Racing AdventuresMARC Focus V8 (#58, Raphaël van der Straten / Hary Putz / José Close / Nico Verdonck) den vierten SP2-Klassensieg des Jahres. Im Ziel hatte das Team sechs Runden Vorsprung auf denDer JR Motorsport BMW M3 F80 Endurance (#114, Bas Schouten / Ted van Vliet / Martin Lanting / Ward Sluys). Der Speed Lover-Porsche 991-I Cup (#78, Pierre-Yves Paque / Rodrigue Gillion / Lance Bergstein / Jean-Michel Gerome / Jean-Alexandre Gerome) hatte im Verlauf des Wochenendes ebenfalls Probleme, sicherte sich aber dennoch den letzten Podiumsplatz der Klasse SP2.


Plätze 1 und 2 in der TCE-Division für Bas Koeten, weiterer Titel für Hofor Racing / Bonk Motorsport

Der LMS Racing by Bas Koeten Racing-CUPRA TCR (#129, Antti Buri / Olli Kangas / Kari-Pekka Laaksonen / Ronny Jost) fuhr unmittelbar vor dem NKPP Racing by Bas Koeten Racing-CUPRA TCR (#175, Gijs Bessem / Harry Hilders / Roeland Voerman) ins Ziel und sicherte damit den Doppelerfolg für Bas Koeten Racing bei den Hankook 24h COTA USA. Der Titel in der TCE-Gesamtwertung der Championship of the Continents ging an den Hofor Racing powered by Bonk Motorsport-BMW.

Antti Buri fuhr als Sieger der TCE-Klasse ins Ziel. Insgesamt hatte das Team auf dem Weg zum zweiten Saisonsieg 550 Runden auf dem 5,5 Kilometer langen Circuit of The Americas absolviert. Die Siegchancen für den CUPRA mit der Startnummer 129 schienen schon dahin, als das Auto auf der Strecke einen Aufhängungsbruch erlitt und zwei Runden einbußte. Das finnische Team jedoch erlebte ein starkes Comeback und setzte sich in der Schlussphase gegen das Schwesterteam mit dem NKPP Racing-CUPRA durch.

„Es ist unglaublich“, sagte ein erfreuter Bas Koeten zu Bruce Jones von Radiolemans.com. „Der Kampf zwischen den beiden Autos war unwahrscheinlich eng... Es ist einfach unfassbar. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie froh ich bin!“

Der Lestrup Racing Team-Volkswagen Golf GTi TCR SEQ (#110, Mats Olsson / Peter Fahlström / Stefan Nilsson / Robin Fredriksson) komplettierte sowohl die Top Drei der TCR-Klasse als auch der TCE-Wertung.

Der Hofor Racing powered by Bonk Motorsport-BMW M235i Racing Cup meanwhile (#131, Martin Kroll / Michael Schrey / Michael Fischer / Bernd Küpper / Gustav Engljaehringer) belegte in der TCE-Division den sechsten Gesamtrang und feierte damit nicht nur den siebten CUP1-Klassensieg in Folge, sondern gewann auch die Team-Titel der CUP1-Klasse sowie der Gesamtwertung der Chanpionship of the Continents. Im Vormonat hatte das Schweizer Team in Belgien bereits die Titel in der Europameisterschaft abgeräumt. Den TCE-Fahrertitel der Championship of the Continents sicherten sich Antti Buri und Kari-Pekka Laaksonen.

Das Team Sorg Rennsport (#151, Simon Tibbett / Benito Tagle / William Hendrix / Ricardo Flores) führte in der Anfangsphase die CUP1-Klasse an, belegte aber letztendlich Rang zwei.

Obwohl das Auto in der Schlussphase ausfiel, gewann der Cor Euser RacingBMW M3 (#71, Jim Briody / Niels Bouwhuis / Einar Thorsen / Cor Euser) dennoch die SP3-Klasse. Rang zwei nach einem charakterbildenden Rennen ging an den LAMERA-CUP-Lamera Cup (#238, Fabien Delaplace / Laurent Piguet / Nicolas Béraud / Thierry Soave).

Im kommenden Jahr erleben die 24h Series powered by Hankook eine neue Auflage, die am 5. und 6. Januar mit der Premiere der Hankook 6H Dubai für GT und Prototypen anfängt. Die jährliche Hankook 24h Dubai finden vom 10. bis 12. Januar als Saisonauftakt der Championship of the Continents 2019 statt. Die Europameisterschaft 2019 startet am 29. bis 30. März. Wie in diesem Jahr wird auch die Saison 2019 dann wieder auf dem Circuit of The Americas in Austin, Texas abgeschlossen, und zwar vom 15. bis 17. November.