Samstag, 22. September 2018
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
Rallye DM
10.09.2018

Ruben und Petra Zeltner fahren auf Gesamtrang vier

Ruben und Petra Zeltner (Lichtenstein) sichern sich mit ihrem Porsche 911 GT3 bei der ADAC Rallye Niedersachsen (7./8. September) den Sieg in Deutschlands größter Breitensportserie, den ADAC Rallye Masters. Mit einem vierten Gesamtrang erreichen beide ihr bisher bestes Saisonergebnis und gewinnen damit auch souverän ihre Division.

Gut startete das Porsche-Team in den ersten Tag der ADAC Rallye Niedersachsen. Bereits auf der ersten Wertungsprüfung am Freitagabend sicherten sich beide Zeltners eine Top-Fünf – Zeit und demonstrierten eindrucksvoll, dass mit ihnen zu rechnen ist. Ein Stempelfehler auf der folgenden Prüfung führte zu 60 Strafsekunden – was Ruben am folgenden Samstag zu einer Aufholjagd animierte.

Anzeige
„Wir werden am Samstag voll angreifen. Die Top-Fünf sind nach wie vor in realistischer Reichweite“, erklärte Zeltner. So eröffnete die Porsche-Besatzung am Samstag ihre Offensive. Mit sehr guten Zeiten in den ADAC Rallye Masters hatten sich beide zum Mittagsservice wieder auf den fünften Gesamtrang nach vorne gefahren. „Trotz ein paar kleiner Highspeed-Abflüge hatten wir viel Glück und konnten immer wieder den Weg auf die Strecke zurückfinden – ohne allzu großen Zeitverlust.“ Ruben und Petra fanden am Nachmittag immer besser in ihren Rhythmus. „Am Vormittag hat das Auto noch sehr viel über die Vorderachse geschoben. Es war sehr viel Sand auf der Strecke. Dadurch hatten wir zeitweise extreme Probleme. Aber mit den richtigen Reifen sind wir für den Nachmittag gut bestückt“, erklärte Ruben Zeltner.

Auf der Mittagsschleife fuhr das Porsche-Gespann aus Sachsen 3mal die zweitbeste Zeit im Gesamt. Souverän eroberten sie somit den vierten Gesamtrang. Damit wurden Ruben und Petra Zeltner das schnellste Team in den ADAC Rallye Masters und siegten in ihrer Division. „Ich bin mit unserer Teilnahme hier sehr zufrieden. Der Anfang war noch ein wenig holprig, aber Petra und ich haben während der Rallye wieder zu einem guten Rhythmus gefunden. So kann es jetzt in drei Wochen bei der ADAC Rallye Erzgebirge, der Heimrallye für Petra, weitergehen. Wir freuen uns jetzt schon darauf“, berichtet Zeltner.