Mittwoch, 19. Dezember 2018
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GT4-Europameisterschaft
19.02.2018

Das GT4-Programm 2018 von RN Vision-STS

Die deutsche RN-Vision-STS-Mannschaft setzt ihr Programm in der GT4-Szene im zweiten Jahr in Folge fort. Die mittlerweile in Mönchengladbach stationierte Mannschaft wird 2018 erneut in der GT4 European Series an den Start gehen. Dabei setzt man auf neue Einsatzfahrzeuge und leichte Veränderungen im Piloten-Lineup. 

Während man in der vergangenen Saison noch auf die Porsche Cayman GT4 MR als Einsatzgeräte vertraute und sich dabei mit dem Vizetitel in der Pro-Am-Wertung durch Pilot Razvan Umbrarescu, Rang 8 in der Silver-Wertung (durch das Duo Lefterov/Jasper), sowie dem Rang als bestem Porsche-Team in der Serie etablierte, wird man in der nächsten Saison der mittlerweile in das Blancpain Sprintserien-Paket der SRO aufgerückten Serie mindestens zwei der neuen BMW M4 GT4 an den Start bringen. In der Silver-Wertung werden erneut Pro-AM-Vizemeister 2017 Razvan Umbrarescu (ROM) und Gabriele Piana (IT) als Erfolgsduo auf dem M4 mit der #111 zusammen an den Start gehen. Piana kommt als aktueller Sieger der 24h von Dubai 2018 auf einem Black Falcon AMG GT3 mit neuem Schwung ins Team. In der Pro Am bekommt der bulgarische Profi Pavel Lefterov einen neuen Co-Piloten. Nachdem John Louis Jasper in diesem Jahr nicht mehr mit RN-Vision an den Start geht, wird der portugiesische Sportwagenpilot Miguel Christovão an der Seite von Lefterov auf dem BMW mit der #112 starten. Das Duo geht in der Pro-Am Klasse an den Start.

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Daneben wird RN Vision STS auch in mindestens zwei weiteren Serien an den Start gehen. In der deutschen NES-500 – National Endurance Serie werden die beiden Vorjahres Porsche Cayman GT4 MR an den Start gehen. Dort wird das Team die gesamte Saison der 5 Meetings umfassenden nationalen deutschen Langstreckenserie mit 5 4-Stunden-Rennen bestreiten. Zudem sind mit den beiden Porsche auch einige Rennen im deutschen Porsche Sports Cup geplant. Darüber hinaus erwägt das Team einen Schnuppereinsatz bei einem 24h-Langstreckenrennen. Zusätzlich gibt es eine Kooperation zum Einsatz von zwei Audi RS3 LMS TCR in der ADAC TCR Germany mit dem Team Hohaus.

Teambesitzer Marek Zuchowski, der über den Winter mit seiner Mannschaft den Teamsitz von Korschenbroich nach Mönchengladbach verlegte, hegt hohe Hoffnungen die gute Vorstellung aus 2017 bestätigen und noch ausbauen zu können: „Unser Ziel bleibt 2018 das Gleiche: wir wollen bei den Rennen in beiden Klassen auf das Podium und um den Klassensieg mitfahren. Das wird schwer genug werden, da auch die Konkurrenz zugelegt hat. Auch mit den neuen BMW setzen wir auf Kontinuität, weil wir unsere Fahrerlineups behalten und nur in Details geändert haben. Der BMW ist unserer Ansicht nach das richtige Paket um unsere Ambitionen zu erfüllen.“ 

Derzeit laufen aktuell noch Verhandlungen über den möglichen Einsatz eines dritten BMW M4 GT4 durch RN-Vision STS in der GT4 European Series.