Freitag, 19. Oktober 2018
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24h Spa
01.08.2018

Platz zwei für Jens Klingmann in Spa

Bei der 70. Auflage des legendären 24-Stunden-Rennens von Spa-Francorchamps konnte Jens Klingmann einen seiner größten motorsportlichen Erfolge feiern. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Alexander Sims und Nick Catsburg fuhr der gebürtige Heidelberger nach einer glänzenden Vorstellung mit dem BMW M6 GT3 von ROWE Racing auf den zweiten Gesamtrang.

„Das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps ist für mich das härteste GT3-Rennen der Welt. Nicht nur die beeindruckende Anzahl von über 60 Fahrzeugen, sondern auch das enorm starke Teilnehmerfeld mit vielen Topstars aus dem Motorsport zeigt die Wichtigkeit und den Stellenwert dieser Veranstaltung. Es ist daher umso schöner, dass uns heute mit dem zweiten Platz der Sprung auf das Gesamtpodium gelungen ist. Mein Dank geht an die gesamte Mannschaft von ROWE Racing und BMW Motorsport“, freute sich Klingmann.

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Dabei lag man nach dem Qualifying noch relativ weit von einem Podiumserfolg entfernt. So stand nach der Superpole der 15. Startplatz für Klingmann und seine beiden Teamgefährten Sims und Catsburg zu Buche. „Wir haben uns von dieser mittelmäßigen Ausgangsposition nicht aus der Ruhe bringen lassen. Uns war schon von vornherein klar, dass wir auf eine Runde gesehen nicht ganz den Speed mitgehen können, dafür aber über die Distanz unheimlich stark sein werden. Das hat sich dann zum Glück auch bewahrheitet.“ 

Nachdem sich die Fahrerbesatzung von ROWE Racing mit dem BMW M6 GT3 aus allen Turbulenzen der Anfangsphase heraushalten konnte, fand man bereits in den ersten Rennstunden den Anschluss an die Top-Ten des Gesamtklassements. Mit schnellen Rundenzeiten und einer fehlerfreien Vorstellung auf der Strecke schob man sich im weiteren Verlauf des Rennens dann noch weiter nach vorne. Auch die zahlreichen Full Course Yellow Phasen konnten die Mannschaft rund um Jens Klingmann nicht an der Aufholjagd hindern. „Wir hatten hier sicherlich nicht immer das Glück auf unserer Seite. Trotzdem hat bei uns im Endeffekt alles sehr gut funktioniert und wir waren ab dem frühen Sonntagmorgen in der Lage, um den Gesamtsieg mitzukämpfen. Schade, dass wir diesen am Ende so knapp verpasst haben.“ 

Im Ziel fehlten Klingmann und seinen Teamgefährten gerade einmal 10 Sekunden auf das siegreiche Team von Walkenhorst Motorsport. Dennoch überwog am Ende die Freude über das tolle Resultat. „Natürlich wäre der Sieg noch schöner gewesen, aber auch der zweite Platz ist traumhaft. Mein Glückwunsch geht an unsere Markenkollegen von Walkenhorst Motorsport, die noch etwas stärker waren als wir und verdient gewonnen haben. Insgesamt war es ein tolles Wochenende für BMW Motorsport. Platz eins und zwei beim härtesten GT3-Rennen der Welt belegen zu können ist wirklich herausragend.“