Sonntag, 21. Oktober 2018
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24h Nürburgring
09.05.2018

PROOM Racing beim 24-Stunden-Rennen 2018

Bereits in wenigen Tagen ist es soweit: Vom 10. bis 13. Mai 2018 lockt das traditionsreiche 24h-Rennen am Nürburgring wieder zahlreiche Teams und Zuschauer in die Eifel. Mit über 150 Fahrzeugen und zahlreichen Rahmenveranstaltungen dürfen sich die 250.000 Besucher auf ein geballtes Rennsportwochenende freuen.

Auch das Team PROOM Racing stellt sich dieser Aufgabe und wird einen Porsche GT4 Clubsport MR in der Klasse SP6 (bis 3500 ccm) an den Start bringen. Das ist ungewöhnlich, weil das Modell eigentlich für die SP10 (GT4 SRO) homologiert ist.

Bei dem Fahrzeugmodell handelt es sich um ein von der Porsche AG entwickeltes Rennfahrzeug, welches aktuelle Sicherheitsstandards erfüllt und in verschiedensten Rennserien, wie beispielsweise der SRO GT4 Europameisterschaft, dem Porsche Sportscup oder der Cayman Trophy by Manthey-Racing im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft erfolgreich eingesetzt wird.

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Für das Projekt 24h-Rennen 2018 und die spezifische Einstufung SP6 musste das Fahrzeug speziell vorbereitet und optimiert werden.

Eine der Änderungen verbirgt sich unter der Motorabdeckung, hier kommt anstelle des serienmäßigen 3.8l Aggregates eine Motoreinheit mit 3.4l Hubraum vom Cayman S zum Einsatz.

Durch den Klassenwechsel ist das Team nicht an die Einheitsreifen der SP10 gebunden, konnte das Leergewicht um 80kg reduzieren und ist mit 100 Liter Tankinhalt gegenüber der ursprünglichen Klasse SP10 vorteilhafter aufgestellt.

Der notwendige Motorenumbau, der die Einschreibung in der Klasse Specialproduktionswagen bis 3.5l Hubraum erst ermöglicht, wurde von den Spezialisten im Hause Schmickler Performance durchgeführt. Auch während des Langstreckenklassikers wird das Team aus Bad Neuenahr, das zusätzlich noch ein AMG GT GT3 Fahrzeug, sowie einem weiteren Cayman GT4 Clubsport einsetzt, das Fahrzeug vom Team PROOM Racing betreuen.

Neben dem Teameigner Volker Wawer, werden sein Sohn Achim Wawer sowie Rob Thomson und Michael Grassl ins Lenkrad greifen.

Volker Wawer bestreitet, ebenso wie sein Sohn, seit einigen Jahren Rennen in den Langstreckenserien RCN und VLN und hat schon bei einigen 24h-Rennen die Ziellinie erreicht. Der Australier Rob Thomson ergänzt nach 2017 bereits zum zweiten Mal das Vater Sohn Gespann während des 24h-Rennens und tritt dafür auch dieses Jahr die Reise vom anderen Ende der Welt an, um sich mit insgesamt über 500 Piloten beim Kampf und die Plätze zu messen.

Michael Grassl bestritt neben einige VLN Läufen bereits im Jahr 2013 das 24h-Rennen ebenfalls auf einem Cayman und stößt als vierter Fahrer mit zum Team.

Das erklärte Ziel des Quartetts ist die Zieldurchfahrt nach 24 Stunden Rennen, bei einer fehlerlosen Leistung ohne Schäden sollte eine Zielankunft im ersten Drittel des Starterfeldes durchaus realistisch sein.