Sonntag, 18. August 2019
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
24h Daytona
30.01.2017

Unvergessliches Podium für Mario Farnbacher

In seinem Debütrennen für das AMG-Team Riley Motorsports konnte Mario Farnbacher in Daytona einen unvergesslichen Podiumsplatz einfahren. Trotz widriger Wetterbedingungen und harten Zweikämpfen ließen sich der 24-Jährige und sein Team nicht unterkriegen und konnten sich mit nur wenigen Zehntelsekunden Abstand auf die Spitze den dritten Rang sichern. 

Beim traditionellen Auftaktrennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship ging es für Mario Farnbacher und das AMG-Team Riley Motorsports von der 19. Position aus ins Rennen. Nach einer starken Startphase kam die Mannschaft aus den USA zunächst nur langsam im Feld voran. Mit der hereinbrechenden Nacht setzte eine stark fordernde Regenphase ein. Jedoch konnten Mario Farnbacher und seine Teamkollegen Jeroen Bleekemolen, Ben Keating und Adam Christodoulou von den immer schlechter werdenden Streckenbedingungen profitieren. 

Anzeige
Als der Ansbacher nach mehreren Gelbphasen das Steuer in den frühen Morgenstunden übernahm, konnte er schließlich die Spitzenposition der GTD-Klasse einnehmen. „Wir haben uns in der frühen Phase des Rennens etwas zurückgehalten und versucht, größeren Ärger zu vermeiden“, blickt Mario Farnbacher zurück. „Als der Regen während meines zweiten Stints einsetzte, kühlten die Reifen signifikant ab. Wir hatten immer weniger Grip, aber ich machte das Beste aus der Situation und konnte den Wagen in einer guten Ausgangsposition übergeben.“ 

Nachdem die Sonne zurückkehrte, trocknete die Strecke schnell ab und die US-Mannschaft konnte ihre Führungsposition weiter ausbauen. Doch auch die Konkurrenz holte auf und setzte Farnbacher zunehmend unter Druck. Am Ende trennten nur noch Zehntelsekunden den Mercedes-AMG GT3 von den Gegnern. „Was für ein Wahnsinnsrennen, das wird mir noch lange in Erinnerung bleiben“, freute sich der 24-Jährige. „Es war ein harter Kampf und wir sind immer an die Grenzen gegangen. Auch wenn es nicht zum Sieg gereicht hat, so haben wir am Ende doch ein super Ergebnis erzielt.“ 

Unweit entfernt geht es für Mario Farnbacher auch direkt weiter. Bei den 12 Stunden von Sebring startet der Ansbacher vom 15. bis 18. März, wo er versuchen wird, seinen Klassensieg von 2015 zu wiederholen.