Mittwoch, 19. Juni 2019
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TCR Germany
22.12.2016

Tim Zimmermann wechselt 2017 in TCR-Meisterteam

Bereits früh setzt Tim Zimmermann die Weichen für die Saison 2017. Der Nachwuchsrennfahrer wechselt zu Target Competition, dem amtierenden Meisterteam der ADAC TCR Germany und begibt sich mit einem AUDI RS3 LMS auf Titeljagd.

2016 war das erste Jahr für Tim Zimmermann im Tourenwagen. Der 20-järhige Rennfahrer aus Baden-Württemberg trat in der ADAC TCR Germany an und erlebte eine aufregende Saison. Obwohl er seine selbstgesteckten Ziele nicht erreichte, blickte er am Ende zufrieden zurück: „Es lief sicherlich nicht alles wie geplant. Doch drei Podestränge haben meine Konkurrenzfähigkeit unterstrichen. Daran möchte ich in der neuen Saison anknüpfen und letztlich um die Meisterschaft kämpfen.“

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Mit seinem neuen Team Target Competition hat er bereits einen wichtigen Grundstein gelegt. Die Mannschaft aus Italien gewann 2015 die Fahrer- und Teamwertung in der TCR International Series und war auch 2016 in der ADAC TCR Germany nicht zu stoppen. Erneut freute man sich über den Fahrer- und Teamtitel. „Ich habe das Team bereits im Saisonverlauf beobachtet und bin mir sicher, dass wir gemeinsam erfolgreich sind“, fährt Zimmermann fort.

Auch bei seinem Arbeitsgerät gibt es eine Veränderung. Tim rollt in 2017 mit einem brandneuen AUDI RS3 LMS an den Start. Der Autobauer aus Ingolstadt präsentierte sein neues TCR-Einsatzfahrzeug bereits beim Saisonfinale in Hockenheim und erweitert damit sein Angebot im Kundensport. Auf Basis der AUDI RS3 Limousine verfügt der TCR-Rennbolide über 330 PS und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Nachwuchsrennfahrer Zimmermann freut sich auf sein neues Renngefährt: „Die ersten Testergebnisse des Autos sind viel versprechend. Das Auto macht einen tollen Eindruck und bereichert die Markenvielfallt in den verschiedenen TCR-Meisterschaften.“

Wie schon in diesem Jahr plant Zimmermann den Start in der ADAC TCR Germany. Das Championat wird im Rahmen des ADAC GT Masters und einem Lauf der TCR International Series ausgetragen. Insgesamt umfasste die Saison wieder sieben Rennwochenenden und wird mit Live-Reportagen durch den deutschen Sportsender Sport 1 begleitet.