Montag, 5. Dezember 2022
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Rallye Dakar
14.01.2016

Al-Attiyah verbessert sich auf den zweiten Gesamtrang

Nasser Al-Attiyah (QAT) verbesserte sich trotz eines schwierigen Tages auf Rang zwei der Gesamtwertung hinter Spitzenreiter Peterhansel. Dieses hervorragende Ergebnis holten er und Beifahrer Mathieu Baumel (FR) trotz eines Unfalls zu Beginn der Wertungsprüfung. Die Crew des AXION X-raid Team MINI ALL4 Racing mit der Startnummer 300 gehörte zu den vielen Opfern der tückischen Bedingungen auf dem sandigen und felsigen Terrain und hatte einen heftigen Crash.
 
Glücklicherweise blieben die beiden unverletzt, und dank der Robustheit des MINI ALL4 Racing konnte das Duo weiterfahren und versuchen, verlorene Zeit gutzumachen. Die Crew beendete die Etappe, die aufgrund einer überfluteten Flussdurchfahrt verkürzt werden musste, auf dem 14. Rang der Tageswertung.
 
„Heute war kein einfacher Tag“, bilanzierte Al-Attiyah. „Für Kilometer nach dem Start haben wir uns überschlagen. Es hat eine Menge Zeit gekostet, den MINI ALL4 Racing wieder auf seine vier Räder zu stellen und zu checken, ob alles in Ordnung ist. Danach sind wir relativ gut durchgekommen, auch wenn wir stellenweise nach dem richtigen Weg gesucht haben. Allerdings war es in dem weichen Sand nicht einfach. Wir haben nochmal 20 Minuten verloren, als wir steckengeblieben sind. Trotzdem: Wir liegen nun auf dem zweiten Gesamtrang und wir haben bei dieser Dakar noch ein paar Tage vor uns.“
 
Der bestplatzierte MINI ALL4 Racing in der Tageswertung der zehnten Etappe war der #304 MINI ALL4 Racing der AXION X-raid Team Crew Joan „Nani“ Roma (ES) und Alex Haro (ES). Sie beendeten die Etappe als Vierte und verbesserten sich damit auf den siebten Platz der Gesamtwertung.
 
Roma: „Es war ein wirklich positiver Tag, obwohl er für alle hart war, auch für uns. Zu Beginn haben wir uns überschlagen und dann haben wir die Scheibenwischer verloren. Alex hat heute einen herausragenden Job gemacht, er hat uns abseits der Hauptspuren entlanggeleitet und aus dem Ärger herausgehalten, während ich versucht habe, keine weiteren Fehler zu machen. Ein harter Tag mit schwieriger Navigation, aber all das macht den Reiz der Dakar aus.“
 
Harry Hunt (GB) und Andreas Schulz (DE) überzeugten ebenfalls mit einer soliden Performance. Sie beendeten die ereignisreiche Etappe mit ihrem X-raid Team MINI ALL4 Racing (#323) auf einem guten achten Rang. Damit waren sie in der Tageswertung die zweitbeste MINI ALL4 Racing Crew. In der Gesamtwertung belegt Hunt nun den zehnten Platz.
 
„Ein sehr guter Tag“, sagte Hunt sichtlich zufrieden. „Diese Etappe ist bekannt dafür, dass sie schwierig ist. Entsprechend sind wir mit der nötigen Umsicht ans Werk gegangen. Nach drei Kilometern haben wir Nani auf der Seite liegen sehen. Also haben wir angehalten und ihm geholfen, das Auto wieder auf die Räder zu stellen. Dann haben wir fünf oder zehn Minuten verloren, als wir einen Wegpunkt gesucht haben. Aber ich denke, das ist allen passiert. Später sind wir auch noch steckengeblieben, aber das hat uns nur zwei Minuten oder so gekostet. Wirkliche Dramen haben wir nicht erlebt.“
 
Mikko Hirvonen (FIN) und Beifahrer Michel Périn (FRA) hatten nicht ihren besten Tag dieser Dakar, holten aber dennoch ein starkes Ergebnis. Der feine Fesh-Fesh-Sand erwies sich einmal mehr als tückisch, denn ihr AXION X-raid Team MINI ALL4 Racing (#315) blieb stecken. Hirvonen und Périn konnten ihr Auto jedoch wieder freischaufeln und beendeten die Etappe auf Platz 16. In der Gesamtwertung behaupteten sie den vierten Rang.
 
Hirvonen: „Wir haben uns ein bisschen verfahren. Und als wir zur Route zurückgefunden haben, sind wir im tiefen Sand steckengeblieben. Wir hingen lange Zeit fest, und das an einer ungünstigen Stelle. Danach lief es ganz gut für uns, und wir sind ohne größere Schwierigkeiten durchgekommen. Es war ein schwieriger Tag. Aber das gehört dazu. Nun wird mir klar, wie schwierig das Navigieren sein kann.“
 
Erik van Loon (NL) und Wouter Rosegaar (NL) führten am Start der zehnten Etappe das Aufgebot der MINI ALL4 Racing Privatiers an. Aber auch sie erlebten früh einen Rückschlag, als sie sich zu Beginn der Wertungsprüfung mit ihrem Van Loon Racing (#306) MINI ALL4 Racing überschlugen. Glücklicherweise konnte Van Loon die Etappe trotzdem beenden, auf dem 43. Platz. In der Gesamtwertung fiel der Niederländer auf den 14. Platz zurück.
 
Das AXION X-raid Team Duo mit der Startnummer 310, Orlando Terranova (AR) und Beifahrer Bernardo „Ronnie“ Graue (AR), beendete den Tag als 33. und liegt in der Gesamtwertung nun auf Position 15.
 
Die ORLEN Team (#327) Crew Jakub „Kuba“ Przygonski (POL) / Andrei Rudnitski (BLR) ist weiter mit einer konstanten Pace unterwegs, um die Platzierung innerhalb der Top-20 nicht zu gefährden. Mit dem 26. Rang in der Tageswertung verteidigten die beiden ihren 17. Rang im Gesamtklassement.
 
Der MINI ALL4 Racing (#313) von Boris Garafulic (CH) und Filipe Palmeiro (POR) kam auf Platz 28 ins Ziel. Adam Malysz (PL) und Beifahrer Xavier Panseri (FR) beendeten die Etappe in ihrem MINI ALL4 Racing #325 (ORLEN Team) auf Platz 37. Das #351 X-raid Team Duo Nazareno Lopez (AR) / Sergio Lafuente (URU) kam an diesem schwierigen Tag ebenfalls ins Ziel, und zwar auf Position 41.
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