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Kartsport Allgemein
22.12.2016

OTK präsentiert neue Chassis Line-Up für 2017

Der italienische OTK-Konzern hat sein Chassis-Line-Up für 2017 präsentiert. Im Rahmen der laufenden Kart-Chassis-Homologation wurden sämtliche Modelle der Marken Tony Kart, Kosmic, FA Kart und Exprit modifiziert.

Seit ihrer Homologation sind sämtliche OTK-Marken auf erfolgreicher Titeljagd. International gewann man 2016 unter anderem mit Kosmic-Pilot Victor Martins die OKJ-Weltmeisterschaft, mit FA-Pilot Finlay Kenneally die OKJ-Europameisterschaft und mit Tony-Kart-Speerspitze Marco Ardigo die KZ2-Europameisterschaft.

Dem Erfolg verpflichtet, überlässt man bei OTK nichts dem Zufall und hat alle Modelle gründlich überarbeitet – sofern dies der Spielraum der laufenden Homologation zulässt. Zwangsläufig gibt es keine massiven Änderungen an den bewährten Rahmenkonstruktionen, dafür aber zahlreiche Detailverbesserungen.

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Die neuen Modelle tragen nun markenübergreifend das Zusatzkürzel S. Tony Kart schickt folglich das Racer 401S und das Krypton 401S ins Rennen. Bei FA heißen die Modelle nun Victory S und V2S, während die Pendants von Kosmic auf den Namen Mercury S und Lynx S hören. Abgerundet wird das Angebot von den Exprit-Modellen Noesis S und Thoos S.

Die Chassis der letztgenannten Marke bekommen auch eine optische Veränderung. Ein brandneues Dekor trägt das neue Selbstbewusstsein der jüngsten OTK-Marke nach außen, immerhin ist Exprit seit 2016 auch exklusiver Ausrüster der CIK-FIA Academy Trophy.

Technisch haben alle Marken und Modelle einen identischen Feinschliff erhalten: Eine neue 1,5 mm dicke Bodenplatte, eine neue Führung für den Gaszug, eine bearbeitete mittlere Lagerschale an der Hinterachse, ein Kettenschutzhalter, der jetzt aus einem Stück gefertigt wird, ein Wasserpumpenhalter an der hinteren Querstrebe und eine neue Lenksäulenhalterung sind ebenso Bestandteil der Update-Liste wie eine neue Kettenradaufnahme (mit zwei Schrauben, um eine schonendere Klemmung zu gewährleisten) und der bereits in anderen Klassen erprobte BSD-Bremssattel.

Durch diese Änderung konnte das Gewicht der Karts deutlich gesenkt werden, sodass alle Modelle leichter als ihre Vorgänger sind.

Die Modelle für die KZ-Klassen wurden ebenfalls überarbeitet. Neben den bereits erwähnten Veränderungen, wurden hier auch die Sitzbefestigungen modifiziert. Außerdem kommt ein neuer ergonomischerer Kupplungshebel zum Einsatz.

Für die Mini-Klasse hat man das Neos im Sortiment, das komplett überarbeitet wurde. Das Kart für die jüngsten Piloten hat eine neue Rahmengeometrie und durchläuft zudem einen neuen Fertigungsprozess. Dabei ist das Neos von den „großen Brüdern” der OTK-Modelle inspiriert: Bremsleitungen, Lenkrad, Auspuffhalter, Gaszugaufnahme oder die Radaufnahmen zählen zu den größten Neuerungen. Das Neos ist mit neugestalteten AXJ Alufelgen und der neuen Bremssystem BSM2 ausgestattet.

Alle Chassis sind ab Januar 2017 erhältlich. Eine Bildergalerie mit sämtlichen Änderungen gibt es hier in der Fotostrecke. Weitere Informationen gibt es bei OTK Germany unter www.ksm-motorsport.de.