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24h Spa
27.07.2015

Mies erreicht bei den 24h Spa Rang drei

Bei der 67. Auflage der 24h Spa-Francorchamps holte Audi-Pilot Christopher Mies mit seinen Teamkollegen Nicki Thiim und Christian Mamerow im neuen Audi R8 LMS den dritten Platz. Nach dem er mit dem neuen Sportwagen den ersten Langstrecken-Rennsieg bei den 24 Stunden Nürburgring eingefahren hat, verzeichnet Mies mit dem Modell einen weiteren prestigeträchtigen Erfolg. 
 
Auf dem Weg zu seinem vierten Podestplatz in Folge beim härtesten GT3-Rennen musste Christopher Mies viele Hindernisse meistern. Vom Ehrgeiz angefeuert versuchte der 26-Jährige bereits im ersten Qualifying die schnellste Rundenzeit auf den Asphalt von Spa zu brennen. Der Heiligenhauser war gut unterwegs, verlor aber fünf Minuten vor Ende der Session Grip und rutschte von der Strecke. Im zweiten Zeittraining sicherten sich Mies & Co. die Teilnahme am letzten Durchgang, der Superpole. Doch wieder haperte es. Mies: „Eigentlich ein tolles Shootout. Leider waren zwei Reifen vertauscht – das hat uns Zeit gekostet und Rang 16 eingebracht.“ 
 
Kurz vor dem Start des Langstreckenklassikers schwebten tiefgraue Regenwolken über dem Circuit de Spa-Francorchamps. Strömender Regen, leicht abtrocknende Strecke und dann wieder stärkerer Niederschlag forderten sechs Safety-Car-Phasen und zahlreiche Positionswechsel in den ersten sechs Stunden. Opfer der tückischen Bedingungen wurde auch Mies’ Audi R8 LMS mit der Startnummer „5“. „Das war einer meiner härtesten Drei-Stunden-Stints überhaupt. Wir haben falsch gepokert und zu früh auf Slicks gewechselt. Wir mussten uns hart durchs Feld ackern.“
 
Von Rang 26 kämpften sich Mies/Thiim/Mamerow nach Dreiviertel der absolvierten Renndistanz auf Position vier vor. Mies und seine Mitstreiter profitierten eine Stunde vor Rennende von technischen Problemen bei der Konkurrenz machten noch einen Platz gut. Mies errang zum dritten Mal in Folge einen Podestplatz bei den 24h Spa, zum dritten Mal in Folge Rang drei. „Spa war in diesem Jahr wieder brutal. Es war eines meiner schwierigsten Rennen. Wir mussten viele Rückschläge wegstecken, haben uns mit dem Podestplatz aber richtig belohnt“, freute sich Mies.
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