Donnerstag, 6. Oktober 2022
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24h Spa
24.07.2014

Wochenspiegel-Premiere auf dem Ardennenkurs

Erstmals startet das Wochenspiegel Team Manthey (WTM-Racing) beim 24h-Rennen von Spa-Francorchamps. Im Gegensatz zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring tritt WTM-Racing mit einer geänderten Fahrerbesetzung an. Georg Weiss, Oliver Kainz und Jochen Krumbach fahren auch in Belgien. Michael Jacobs kann in Spa nicht dabei sein und wird durch Christian Menzel ersetzt.

„Wir kennen Christian Menzel, der seit Jahren auch bei Manthey-Racing fährt, schon lange. Er hätte schon im der vergangenen Saison für uns starten sollen. Aber jetzt klappt es. Er passt zu uns und wird uns verstärken“, sagt Teamchef Georg Weiss vor der Abfahrt nach Belgien.

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Da bei dem belgischen Langstrecken-Rennen nur GT3-Fahrzeuge zugelassen sind, tritt WTM-Racing mit einem Porsche 997 GT3 R an. Nachdem der Wochenspiegel-Porsche beim den 24 Stunden in der Eifel nach einer Kollision vorzeitig aufgeben musste, hofft WTM-Racing auf eine Zielankunft und dadurch ein besseres Resultat auf dem belgischen Ardennenkurs. Allerdings ist dies bei der 90. Auflage der 24 Stunden von Spa kein leichtes Unterfangen. Mehr als 60 GT3-Autos gehen an den Start, davon rund die Hälfte im Pro-Am-Cup, der Klasse, in der auch der Wochenspiegel-Porsche antritt. Fast 20 Profiteams kämpfen um den Gesamtsieg, weitere zwölf Mannschaften sind in der Gentlemen Trophy unterwegs.

„Wir kommen gut vorbereitet nach Spa. Wir waren dort mehrmals testen. Auch der GT3-Porsche sollte fit sein, denn Manthey war hier im vergangenen Jahr recht erfolgreich am Start. Ich hoffe, das Wetter spielt mit und dann schauen wir einmal, was passiert“, blickt Georg Weiss voraus und fügt hinzu: „Ich habe schon lange den Plan gehegt, in Spa an den Start zu gehen. Aber bislang hat das Rennen einfach nicht in meinen Terminkalender und den des Teams gepasst. In diesem Jahr ist es anders und wir nutzten diese Chance. Spa besitzt wie der Nürburgring eine einzigartige Atmosphäre. Ich bin neugierig, wie die 24 Stunden in Belgien sein werden. Wir sollten durchfahren, das wäre ein Erfolg.“

Und auch Oliver Kainz ist voller Vorfreude: „Ich freue mich auf das Rennen. Ich wollte hier schon immer einmal fahren. Schön, dass es in diesem Jahr geklappt hat. Für mich ist hier vieles neu, deshalb traue ich mich nicht, eine Prognose zu wagen.“

Jochen Krumbach kennt Spa wie seine Westentasche: „Spa ist meine Hausstrecke, ich komme schließlich aus Eschweiler. Dort bin ich schon oft gefahren, auch bei einem 24-Stunden-Rennen. Die Strecke ist eine echte Herausforderung und hat zahlreiche reizvolle Abschnitte. Für unser Team wäre eine Zielankunft schon ein tolles Erlebnis.“

„Wenn wir einen guten Job machen, können wir im Pro-Am-Cup durchaus ein respektables Ergebnis erzielen. Ich freue mich auf das lange Wochenende in Spa, denn WTM-Racing ist eine ganz besondere Mannschaft. Da stimmt auch menschlich einfach alles“, sagt Christian Menzel abschließend.
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