Sonntag, 23. Januar 2022
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24h Nürburgring
26.06.2014

Technischer Defekt kostet Daniel Bohr Klassensieg

Viel vorgenommen hatten sich Daniel Bohr und seine Teamkollegen Maximilian Hackländer, Christian Gebhardt und Pierre Humbert für das 24h-Rennen auf dem Nürburgring und zunächst verlief auch alles nach Plan. Doch ein Turboladerschaden, eine halbe Stunde nach Mitternacht, warf den Opel Astra OPC Cup chancenlos zurück.

Nach dem dritten Rang auf dem Podium im letzten Jahr, war die Mannschaft rund um Daniel Bohr und Düchting Motorsport hoch motiviert. Dass es möglich war, auch in diesem Jahr eine Podiumsplatzierung einzufahren, zeigte sich schon nach den Qualifyingsessions, denn der Opel Astra OPC Cup eroberte den zweiten Startplatz der Klasse Cup 1 und sicherte sich damit eine optimale Ausgangsposition für die „Hatz zwei Mal rund um die Uhr“.

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In der turbulenten Anfangsphase des Rennens – mit vielen Unfällen und Gelb-Phasen – hielt sich der Opel Astra OPC Cup des Teams Düchting Motorsport aus allen Raufereien heraus und eroberte so schnell die Führungsposition in der Klasse, die das Team bis kurz nach Mitternacht auch eindrucksvoll verteidigen konnte.

Doch dann trat plötzlich ein Problem auf, denn der Opel verlor mehr und mehr an Motorleistung. Nach einem kurzen Check an der Box war klar: Der Turbolader des Opel hatte einen Schaden und musste getauscht werden. Damit verlor das Team wichtige 90 Minuten in der Box. Danach lief der Renner wieder wie ein Uhrwerk. Doch schnell wurde klar, dass die Reparaturzeit in der Box gegenüber der Konkurrenz nicht aufzuholen war, denn deren Autos funktionierten zu diesem Zeitpunkt ohne größere Probleme und Standzeiten an der Box.

Am Ende mussten sich Daniel Bohr und seine Fahrerkollegen mit dem siebten Rang in der Klasse Cup 1 zufrieden geben: „Das war ein ganz schön hartes Rennen. Am Anfang lief noch alles problemlos und wir haben schnell die Führung in unserer Klasse übernommen. Der Turboladerschaden hat uns dann weit zurück geworfen …

Dazu kamen dann noch etwas kleinere technische Probleme und auch die Tatsache, dass unsere Konkurrenz weniger mit Zwischenfällen zu kämpfen hatte. So ist es am Ende nur der siebten Rang in der Klasse geworden. Natürlich ist das nicht das Ergebnis, was wir uns erhofft hatten, aber das ist Motorsport. Jetzt geht der Blick nach vorne und in gut zwei Wochen geht es mit dem fünften Rennen in der Langstreckenmeisterschaft weiter. Mein Dank gilt aber dem gesamten Team, meinen Sponsoren, den Fahrerkollegen und allen die mir die Daumen gedrückt haben!“, so Daniel Bohr nach dem Rennen.

Das nächste Rennen für Daniel Bohr und seinen Opel Astra OPC Cup findet am 5. Juli statt – mit dem 54. ADAC Reinoldus Rennen im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft.