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24h Leipzig
01.02.2010

Need for Speed siegt in der „Blauen Hölle von Leipzig“

Gesamtsieger der diesjährigen 24 Stunden von Leipzig vom 29. bis 31. Januar 2010 wurde das Team Need for Speed. Die Oscherslebener Mannschaft von Schubert Motorsport setzte sich am Ende mit 1.634 Runden gegen H&R HBDL (1.631 Runden) und Vorjahressieger Dax Bierbörse/Media Bomb/Scharmüller (1.630 Runden) durch.

138 Piloten gingen mit 20 Teams an den Start zu der fünften Auflage auf der Indoor-Kartbahn von Sax Racing in Leipzig-Dölzig. Die Strecke wurde durch ein 600 qm großes Zelt auf insgesamt 700 Meter verlängert. Freitags schon konnte man die neue Bahn testen und man durfte gespannt sein, ob man im Renntrimm die 51 Sekunden-Schallgrenze knacken würde. Um es vorweg zu nehmen, es klappte nicht ganz!

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Bei den beiden freien Trainingssitzungen am Samstagmorgen markierten zunächst Steven Grafenhorst von Vorjahressieger Dax Bierbörse/Media Bomb/Scharmüller mit 52,272 Sekunden und Marian Pasic (GK Motorsport) mit 52,259 Sekunden die Bestzeiten.

Ernst wurde es dann zum Qualifying. Nach spannenden 30 Minuten setzte sich schließlich GK Motorsport gegen H&R HBDL und Dax Bierbörse/Media Bomb/Scharmüller durch. Marian Pasic erfreute seine Teamchefs Dominik Greiner und Markus Lungstrass, der den studienbedingt verhinderten Niklas Königbauer vertrat. Überhaupt war GK Motorsport schon zu diesem Zeitpunkt die Überraschung. Mit den Piloten Jörg Müller (FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft), Philipp Eng (FIA F2), Christopher Mies (Europameister FIA GT3 EM), Dominik Schwager (japanische Super GT Sportwagen-Serie), Mehdi Bennani (FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft), Michael Ammermüller (ex Formel 1-Testpilot) hatte man prominente Akteure an Bord. Nur Marian Pasic (DKM) fährt davon noch regelmäßig Kart. Doch die sieben Fahrer überzeugten sowohl auf, als auch abseits der Strecke. Gerade Jörg Müller verbesserte sich von Beginn bis zum Ende enorm. „Am Anfang musste ich mich erst an die Bahn und die Karts gewöhnen. Aber dann wurde es immer besser. Ich muss auch sagen, es ist sensationell hier. Man kann es nicht oft genug sagen, dass sowohl die Veranstaltung und auch die Organisation hervorragend sind. Ich habe noch nie erlebt, dass die Karts technisch so gleich vorbereitet waren.“ Bei Müller fiel einmal wieder auf, das er ein Herz für alle hat. Stundenlang fieberte er mit, fachsimpelte mit Zuschauern und anderen Fahrern und fühlte sich pudelwohl.

Gleiches Lob wie vom Tourenwagen-Piloten gab es von allen Teamchefs und kein Fahrer beschwerte sich über Probleme mit den Karts. Es gab nur ein einziges klitzekleines technische Problem, das aber in den Nacht schnell behoben wurde. Sax Racing-Eigentümer Hannes Hirsch: „Wir haben in den letzten zwei Monaten alle Karts eingefahren, geprüft, vermessen und nochmals eingefahren. Immer von der gleichen Person.“ Dabei ist es auch gelungen erstmals Honda-Motoren aus einer Produktionsreihe zu bekommen. „Alle Motoren wurden an einem Tag verbaut und das ist natürlich ein Vorteil“, erklärt Geschäftsführer David Hofmann. Die Sodi-Karts lagen dann nach den Prüfprotokollen alle innerhalb von 3/10 Sekunden. „Das halte ich für den bestmöglichen Zustand. Viel mehr können wir da nicht mehr machen ohne einen noch höheren Aufwand zu betreiben“, so nochmals Hannes Hirsch.

Nach Fahrervorstellung und Nationalhymne, gesungen durch Annet Krosek, wurden die 24h am Samstag pünktlich um 14.00 Uhr durch den Le Mans Start problemlos begonnen. Es war von Beginn an ein hart umkämpftes Rennen in der „Blauen Hölle von Leipzig“, wie man an Anlehnung an die Grüne Hölle des Nürburgrings die Indoorstrecke in Dölzig taufte. GK Motorsport musste sich nach den ersten drei Stunden den Indoor-Spezialisten von Dax Bierbörse/Media Bomb/Scharmüller, Team Need for Speed und H & R HBDL beugen. „Da sind ein paar reine Spezialisten, die jede Woche im Kart sitzen. Die haben schon einiges drauf“, so Jens Klingmann und Christopher Mies (beide GK Motorsport) unisono.

Und so setzten sich die Spezialisten in den einzelnen Teams etwas vom Feld ab. Nach den ersten achteinhalb Stunden war Vorjahressieger Dax Bierbörse/Media Bomb/Scharmüller ganz vorne zu finden. Doch dann lief eine Kleinigkeit schief. 13 Sekunden überschritt ein Pilot die zulässige Fahrdauer von 60 Minuten. Und da er von Rennleiter Werner Aichinger, der wieder einen tadellose Arbeit ablieferte, schon vorher wegen harter Fahrweise verwarnt wurde, gab es eine Durchfahrtstrafe. Doch irgendwie versäumte es der Fahrer diese Strafe anzutreten. „Er hat mich einfach nicht gesehen und auch nicht seine Teammitglieder, die ihm Signale gaben“, so Aichinger. Folge war eine weitere Strafe an der Box. Dann hieß es erst einmal Helm aus und Belehrung anhören. Dabei verlor man natürlich viel Zeit und so übernahm Need for Speed die Spitzenposition.

Auf Platz drei lag zu dieser Zeit H&R HBDL, die ebenfalls eine Durchfahrtstrafe hinnehmen mussten, und so wichtige Sekunden verloren hatten. Doch Need for Speed hatte auch die stärksten zwei Fahrer im Team. Marcel Schlenker und Denny Görsdorf kämpften gemeinsam um die schnellste Rennrunde. Am Ende war es Schlenker, der sich mit 51,072 Sekunden knapp gegen Görsdorf mit 51,080 Sekunden durchsetzte. Und da auch der Schwede Fredrik Lestrup, Sebastian Mäder, David Schuster, Thomas Schaller und Pascal Karsten konstant schnell unterwegs waren, zog man souverän seine Bahnen.

Nach Hälfte der Zeit lag der Vorjahresdritte H&R HBDL mit einem Abstand von knapp 29 Sekunden auf dem zweiten Rang, gefolgt von Dax Bierbörse/Media Bomb/Scharmüller mit Rundenabstand. Auf Platz vier festigte Laps Kartcenter Grimma seine Position vor Italianspeed, Schulze Motorsport 1, atlantis Trading, Live-Strip.com Racing, GK Motorsport und PTO Racing.

Auf dem letzten Platz lag leider das reinen Damenteam von MSC Hermannsdenkmal 2 mit Sandra Sutter, Yasmin Böse, Mareike Rosteck, Nathalie Witt, Lena Siebert, Wiebke Meurer geb. Zimmerling, Svenja Huxoll und Iris Perey. „Wir haben uns trotzdem wacker geschlagen“, so Teamchefin Svenja Huxoll am Ende, als man fairer Letzter wurde.

In der Nacht passierte wenig und die Pflichtboxenstopps gingen ohne Probleme über die Bühne. „Die Karts laufen wie am Schnürchen, das ist schon phänomenal“, so Jürgen Fübrich von atlantis Trading. Dies machte natürlich auch Bernard Goetz von Hersteller Sodi stolz.

Eine Stunde vor Schluß waren die Podestpositionen bezogen. Nur noch ein großes Missgeschick konnte die ersten drei Plätze verändern. Ein technischer Defekt war beinahe ausgeschlossen. Und so fuhr Marcel Schlenker unter großem Jubel der vollen Halle auf Platz eins über die Ziellinie. „Das war unser Ziel, nachdem wir 2009 noch Zweiter geworden sind“, so Stefan Wendl von Need for Speed. Das Team hatte eine tolle Leistung gezeigt. Grundlage war eine perfekte Strategie und wir kamen ohne Strafen durch. Ganz dickes Lob an den Veranstalter Sax Racing. Besser geht es nicht mehr.“
H&R HBDL konnte sein Vorjahresergebnis ebenfalls verbessern. Nach Platz drei im Jahr 2009, wurde man diesmal Zweiter. Doch dies ist ganz bestimmt nicht als schlecht einzustufen. Die Fahrer Michael Weidemann, Stefan Siepmann, Michael Schöttler, Stephan Epp, Christian Voß, Hannes Hirsch jr. waren ebenfalls immer schnell unterwegs und hätten ohne Frage auch den Sieg verdient gehabt. Teamchef Heinz Bröker: „Eine perfekte Veranstaltung mit hervorragend präparierten Karts. Ohne die Strafen von uns und Dax Bierbörse wären wir alle in der gleichen Runde gewesen. Da sieht man wie eng es ist. Aber mit Platz zwei sind wir auch sehr zufrieden. Dank auf jedenfall an unsere Sponsoren H&R und Vatro Trocknungs-Sanierungstechnik.!“

Für Dax Bierbörse/Media Bomb/Scharmüller blieb da „nur“ Platz drei auf dem Podest. „Wir haben einfach einen kleinen Fehler zu viel gemacht“, so die Teamchef Roland Schmidt und Helmut Huber, die damit die Durchfahrtstrafe ansprachen. „Wir hätten gerne unseren Titel verteidigt, aber Gratulation an den Sieger.“ Die Fahrer Georg Schmaranzer, Johannes Neuhauser, Felix Möltgen, Manuel Metzger, Sebastian Kropp und Steven Grafenhorst waren zum Schluß vielleicht ein klein wenig enttäuscht, konnten bei der Siegerehrung aber wieder lachen, da sie eine tolle Vorstellung geboten hatten. Und so war auch Sponsor Bernd Wressig (Dax Bierbörse Halle) zufrieden: „Man kann nicht immer gewinnen, aber ich denke, die Jungs haben eine tolle Vorstellung geboten. Wir kommen immer wieder gerne nach Leipzig!“

Platz vier konnte Laps Kartcenter Grimma für sich verbuchen, die fast über die gesamte Distanz auf diesem Platz fuhren. „Nach vorne ging es nicht weiter, da dafür die ersten drei Teams zu stark waren. Das gesamte Team hat super gearbeitet und der Schlüssel zum Erfolg war sicherlich, dass wir ohne Zeitstrafen durch kamen. Es war ein harter Kampf mit Italianspeed, die stark fuhren, aber zum Schluß einen kleinen Fahrfehler gemacht haben. Sonst wäre es nochmals enger geworden“, erklärte Peter Leipold.

Hinter Laps Kartcenter Grimma und Italianspeed kamen zufriedene Piloten von GK Motorsport ins Ziel. Siebter wurde Live-Strip.com Racing vor atlantis Trading und Schulze Motorsport 1. Platz zehn schließlich für PTO Racing. Letzter blieb MSC Hermannsdenkmal 2 vor dem Schwesterteam von MSC Hermannsdenkmal 1. Drittletzter wurde CIC Management by ADAC Nordbaden.

Zufrieden zeigten sich die Organisatoren Hannes Hirsch und David Hofmann: „Für einen Rückblick ist es zwar noch zu früh, aber wir sind natürlich sehr glücklich über den Ablauf der 24 Stunden. Es war ein spannendes Rennen und wir hatten keinerlei Komplikationen. Auch mit 20 Teams lief es sehr gut.“

Rennleiter Werner Aichinger: „Es ging wieder sehr entspannt zu. Ich habe noch nicht einmal eine halbe DIN-A4-Seite mit Bemerkungen aufgeschrieben. Es waren vier oder fünf Durchfahrtstrafen und ein paar wenige Verwarnungen. Und das alles bei 20 Teams und unzähligen Überholmanövern. Kompliment an die Teams, die alle fair und respektvoll miteinander umgingen. Großes Lob aber auch an die Streckenposten von Sax Racing, die einen hervorragenden Job erledigt haben und hoch motiviert waren.“

Pressechef Ralph Monschauer: „Ich habe selten ein Rennen mit so wenigen Problemen erlebt. Es ist ja schon fast unnormal, dass alles so rund läuft. Wer nicht selber da war, der kann es nicht glauben. Die Teamchefs waren ausnahmslos alle mit der Veranstaltung zufrieden. Und unser gesamtes Team mit Timo Deck, Sabrina Brumm, David Karich und Fotograf Dirk Fulko haben außerdem mit vielen Piloten gesprochen und haben nichts Negatives gehört. Dies wird sich ganz bestimmt rumsprechen. Mein Dank geht aber auch an Koch Angelo für die gute Verpflegung der Teilnehmer im Restaurant und die Servicekräfte. Allen voran Susi, Tina, Madlen, Nadine und Anniko, die trotz der hohen Belastung immer lächelten und drei Tage lang kaum schliefen. Ich bin jetzt fünf Jahre in Leipzig dabei und es ist der reine Wahnsinn hier. Ich fühle mich in Leipzig immer super wohl und ich glaube, die Teams auch.

Hier noch die Stimmen aller Teamchefs von Platz fünf bis 20...

Platz 5:
Denis Doimo (Teamchef Italianspeed): “Wir haben zu Beginn einige Fehler gemacht: Weder Tanken, Wiegen, noch der eigentliche Fahrerwechsel lief flüssig. Als wir endlich eingespielt waren, lief es sehr gut. Besonders stark waren wir in der Nacht, wovor ich eigentlich im Vorfeld ein wenig Angst hatte. Am Ende ist Platz fünf ein tolles Ergebnis, was wir dem ausgeglichenen Niveau unserer Teamfahrer zu verdanken haben. Jetzt heißt es Tasche packen und zurück nach Italien...“

Platz 6:
Dominik Greiner und Markus Lungstrass (Teamchefs GK Motorsport): „Das war das geilste 24 Stunden Rennen, dass wir je gefahren sind! Unser Team war richtig gut drauf und alle haben gebissen bis zum Schluss. Sie waren wirklich mit vollem Einsatz dabei! Hut ab. Unser Ziel war eine Position zwischen fünf und acht, was wir mit Platz sechs am Ende erreicht haben. Die Pole Position am Samstag war natürlich das i-Tüpfelchen. Ein Dank gilt auch noch Niklas Königbauer, der uns quasi per Standleitung mit taktischen Tipps von zuhause versorgt hat.“

Platz 7:
Ulrich Neuser und Michelle Altvater (Teamchefs Live-Strip.com Racing): „Mit diesem Ergebnis haben wir bei einem solch starken Feld nicht gerechnet. Wir sind zum ersten Mal dabei gewesen und haben uns nach dem 15. Platz im Zeittraining bis auf Position sieben vorgekämpft. Das war eine super Leistung des Teams und wir freuen uns schon auf 2011, wo wir auf jedenfall wieder mit von der Partie sein werden.“

Platz 8:
Jürgen Fübrich (Teamchef atlantis Trading): „Unser angepeiltes Ziel haben wir mit Platz acht erreicht. Wir hatten eine tolle Truppe, in der jeder sein Bestes gegeben hat. Mehr ging einfach nicht, aber der Spaß ist nicht zu kurz gekommen. Unsere Pace war trotzdem sehr hoch, immerhin ist Yannick Fübrich die zweitschnellste Rennrunde gefahren. Es fehlten nur neun Tausendstel! Nächstes Jahr sehen wir uns wieder in alter Frische.“

Platz 9:
Martin Knapp (Teamchef Schulze Motorsport 1): „Wir sind sehr zufrieden. Mit Platz neun haben wir unser Ziel erreicht, in die Top 10 zu fahren. Nach unserem verpatzten 13 Platz im Zeittraining, lagen wir zwischendurch zwar schon Mal auf Position sechs. Aber am Ende war einfach nicht mehr drin. Somit ist das ein gutes Ergebnis für uns.“

Platz 10:
Jan Patzsch (Teamchef PTO Racing Team): „Wir waren das erste Mal hier und haben auf Anhieb unser Ziel der Top 10 geschafft. Dabei lief es am Anfang überhaupt nicht gut. Wir hatten einen Unfall und sind auf den letzten Platz zurückgefallen. Dass es dann doch noch für Platz 10 gereicht hat, stimmt uns zuversichtlich für 2011. Jetzt müssen wir nur noch auf Sponsorensuche gehen.“

Platz 11:
Walter Bangard (Teamchef H&R HBDL by ATB): „Wir können mehr als zufrieden sein, wir hatten neun Teams hinter uns und konnten unsere Position halten. Wie jedes Jahr sind wir von der super Veranstaltung begeistert.“

Platz 12:
Andreas Fjordbach (Fahrer Speedaek Team): „Uns hat die Veranstaltung und das Rennen sehr viel Spaß gemacht. Nächstes Jahr kommen wir wieder und dann sind wir besser.“

Platz 13:
Burkhard Heine (Teamchef Graf von Berga Racing): „Wir haben dieses Jahr das erste Mal an der Veranstaltung teilgenommen und wir können nichts bemängeln. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und werden nächstes Jahr erneut an dem Event teilnehmen. Es war ein wahnsinniges Feeling dabei zu sein.“

Platz 14:
Herbert Rettenbacher (Stellvertretender Teamchef Huber Sport): „Dafür, dass wir das erste Mal dabei waren, sind wir mit unserem eingefahrenen Ergebnis sehr zufrieden. Wir sind von der Organisation, der Technik und der ganzen Veranstaltung restlos begeistert. Wir fangen sofort mit den Vorbereitung für die sechste Auflage der 24h von Leipzig an.“

Platz 15:
Martin Knapp (Teamchef Schulze Motorsport 2): „Für uns war das Rennen ein ständiger Kampf. Zum Ende konnten wir uns aber unseren Platz sichern und können so glücklich nach Hause fahren.“

Platz 16:
Hans-Jürgen Geller (Teamchef Kart Racing Team OWL): „Wir werden an unserer Leistung weiter arbeiten. Im Großen und Ganzen sind wir zwar sehr zufrieden, aber unsere Leistung ist noch ausbaufähig. Wir freuen uns auf 2011.“

Platz 17:
Kay Behrens (Teamchef SMXKT): „Außer Rückenschmerzen bei den Fahrern war es wie jedes Jahr gut. Wir hatten keine Probleme und konnten ohne großartige Zwischenstopps unsere Runden absolvieren.“

Platz 18:
Jürgen Kauter (Teamchef CIC Management by ADAC NORDBADEN): „Ich würde nicht schon zum vierten Mal bei den 24h von Leipzig antreten, wenn es mir hier nicht super gefallen würde. An die Fahrer unseres Teams kann man nur ein riesiges Lob aussprechen. Mit Platz 18 sind wir hingegen alles andere als zufrieden. Ich kann trotzdem nur noch sagen: Bis nächstes Jahr.“

Platz 19:
Walter Huxoll (Teamchef Hermannsdenkmal 1): „Da wir keine Profifahrer dabei hatten, lagen wir vermutlich soweit hinten. Wir fahren hauptsächlich mit, um dabei gewesen zu sein. Unsere selbst ausgebildeten Jugendlichen können hier die Chance nutzen, mitzufahren. Noch dazu kommt, dass wir alle Fahrer mal fahren lassen wollten. Ich denke für das gesamte Team war es ein großartiges Erlebnis, dabei gewesen zu sein.“

Platz 20:
Svenja Huxoll (Teamchefin Hermannsdenkmal Racing Team 2): “Ich denke, wir haben uns allgemein sehr wacker geschlagen. Leider hatten wir wahnsinnig viele Unfälle und haben uns mit vielen Dingen schwer getan. In den letzten Runden konnte man die Erschöpfung der Damen zu sehr merken. Leider. Dabei sein ist alles und es hat uns trotz der Probleme richtig Spaß gemacht.“

Endergebnis 24h Leipzig 2010
Pos Team Zeit Bestzeit

  1. Team Need for Speed 2010 1634 Rd. 51.072
  2. H & R HBDL 1632 Rd. 51.307
  3. Dax Bierbörse/Media Bomb/Scharmüller 1631 Rd. 51.172
  4. Laps Kartcenter Grimma 1621 Rd. 51.229
  5. Italianspeed Racing 1620 Rd. 51.305
  6. GK Motorsport 1615 Rd. 51.284
  7. Live-Strip.com Racing 1613 Rd. 51.517
  8. atlantis Trading 1612 Rd. 51.081
  9. Schulze Motorsport I 1611 Rd. 51.713
10. PTO Racing 1607 Rd. 51.632
11. H & R HBDL by ATB 1604 Rd. 51.296
12. Speeddaek.dk + 6.950 51.205
13. Graf von Berga Racing 1598 Rd. 51.490
14. Huber Sport 1593 Rd. 51.578
15. Schulze Motorsport II 1589 Rd. 51.699
16. Kart Racing Team OWL 1583 Rd. 51.778
17. SMXKT 1575 Rd. 51.925
18. CIC Management by ADAC Nordbaden + 1.315 52.098
19. Hermansdenkmal Team I 1547 Rd. 51.574
20. Hermansdenkmal Team II 1517 Rd. 52.585