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08.06.2011

Moritz Oberheim vom Pech verfolgt

Moritz Oberheim muss momentan in der RMC eine Serie von unglücklichen Rückschlägen hinnehmen. Nachdem die Saison mit einem Doppelsieg in Wackersdorf optimal begonnen hatte, folgten nun drei Ausfälle hintereinander.

Im brandenburgischen Templin hatte der Renntag mit Platz drei im Zeittraining eigentlich ganz gut begonnen. Im Prefinale lag Moritz auf Rang zwei in Schlagdistanz zum führenden Nico Müller. Dieser fuhr bereits ab Runde zwei Kampflinie und konnte alle Angriffe abwehren. So staute sich das Feld hinter den Führenden auf und ausgerechnet Teamkollegin Anna Lisa Dreyspring geriet mit Moritz in einer schnellen Linkskurve aneinander. Moritz verletze sich bei diesem Crash am linken Arm und das Kart wurde erheblich beschädigt.

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Der tatkräfitgen Unterstützung der Energy Teamkollegen ist es zu verdanken, das das Kart zum Finale wieder voll einsatzfähig war. Dieses wurde nach einem plötzlich einsetzenden Gewitterregen gestartet und Moritz konnte sich in den ersten zwei Runden vom letzten Startplatz aus bis auf Platz sechs vorarbeiten, als er das rechte Hinterrad samt Radstern verlor.

Moritz Oberheim enttäuscht: "Es war unfaßbar für mich. Der dritte Ausfall hintereinander. Ich hätte von ganz hinten aufs Podium fahren können und dann das. Ich kann ich mich auf meine Mechaniker verlassen, noch nie zuvor habe ich ein Rad verloren und die Zahl mein technischen Ausfälle gehen gegen null. In der der Eile im Vorstart muss irgendetwas übersehen worden sein. "

Moritz Oberheim ist nun weit zurückgefallen in der Meisterschaftswertung, doch gibt er sich kämpferisch: "Das Glück kommt zurück und ich werde wieder gewinnen, davon bin ich überzeugt. Im Kartsport ist vieles möglich und die Meisterschaft habe ich noch lange nicht abgeschrieben."
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