Wintersaison
11.01.2026
RMCET Winter Cup feiert erste Sieger der Kartsport-Saison 2026
In der Nachwuchsklasse der Minis gab Joshua Cooke (KR Sport) zunächst den Ton an. Der Brite fuhr die Trainingsbestzeit und blieb auch in allen Vorläufen ungeschlagen. Erst am Finaltag wendete sich das Blatt und Cooke rutschte im Prefinale auf Rang drei hinter seine Landsleute Austin Oman (Sam Pollitt Racing) und Oscar Kenny (Hunter Motorsport) zurück. Oman war schließlich auch im Finale der schnellste Youngster und kreuzte als Sieger den Zielstrich. Eine nachträgliche Zeitstrafe wegen Überholens in der Einführungsrunde warf ihn jedoch auf Position 17 zurück. Auch Cooke war glücklos und musste das Rennen nach nur zwei Runden vorzeitig beenden. So war es am Ende der Brite Logan Rolfe (KR Sport), der den Sieg vor dem Belgier Mik Klinkers (Bouvin Power) und John Bearman (OTK) aus Großbritannien davontrug.
Bei den Junioren setzte Luan Seidl (KR Sport) im Qualifying die Messlatte. Auch in den Heats war der Brite schnell unterwegs, hatte aber auch einen Ausfall zu verzeichnen, der ihn im Ranking zurückwarf. Die Gunst der Stunde ergriff der Tscheche Zdenek Babicek (Dan Holland Racing). Er übernahm die Spitze nach den Vorläufen und verwandelte diesen Vorteil am Finaltag in einen Doppelsieg. Komplettiert wurde das Podium vom Briten Jenson Chalk (MLC Motorsport) und Majus Mazinas (KR Sport) aus Litauen. Der Deutsche Kimi Mey (Kraft Motorsport) konnte mit einem guten 13. Platz überzeugen. Für Landsmann Maximilian Kiel (Redspeed) reichte es nach einer soliden Qualifikationsphase unfallbedingt nur zu Rang 32 im Finale.
In der teilnehmerstärksten Klasse der Senioren führte kein Weg an Macauley Bishop (Dan Holland Racing) vorbei. Der Brite war von Beginn an tonangebend und führte die Meute der 61 Senioren bis zum Fallen der finalen Zielflagge an. Hinter dem souveränen Sieger sicherten sich der Brite Scott Marsh (Strawberry Racing) und der Belgier Bran Vanderveken (Bouvin Power) die weiteren Podestplätze. Bester Deutscher wurde Austin Lee (Strawberry Racing), der sich als Zwölfter knapp vor Landsmann Sebastian Koch (Daems Racing) auf P15 behaupten konnte. Auch Noah Janssen (Tony Kart) und Jan Schwarzer (Kraft Motorsport) gelang der Sprung ins Finale, wo die beiden die Plätze 28. beziehungsweise 29. einfuhren. Für die weiteren Deutschen, Gabriel Switala (Tony Kart), Tom Reger (Kraft Motorsport) und Max Hezel (KR), endete ihr Einsatz nach der Prefinalrunde.
Der Niederländer Wout Kurstjens (Daems Racing) markierte im Qualifying der DD2-Klasse die Bestzeit, musste den Platz in der Folge aber räumen und Antoine Barbaroux (LNK) die Spitze überlassen. Der Franzose war ab den Vorläufen das Maß der Dinge und brachte am Ende einen sicheren Sieg nach Hause. Platz zwei ging an den besten DD2-Masters-Piloten, Nicolas Picot, vor dem Belgier Lenn Nijs (Schepers Racing Service).
Nach dem ersten Schlagabtausch des Jahres hat die europäische Rotax-Elite nun etwas Zeit zum Durchschnaufen, bevor vom 13. bis 15. März 2026 im italienischen Cremona der Startschuss zur Rotax MAX Challenge Euro Trophy 2026 fällt.





