Flexiblere Reifenregelung dank starker Performance
Ein zentraler Punkt der Neuerungen betrifft das ‚schwarze Gold‘. Die Partnerschaft mit Goodyear hat sich im ersten Jahr als Volltreffer erwiesen: Die Reifen zeigten eine so hohe Beständigkeit und Performance, dass das Reglement zugunsten der Teams angepasst werden konnte.Ab sofort entfällt die Verpflichtung, pro Veranstaltung einen kompletten Satz (vier neue Reifen) erwerben zu müssen. Teams müssen Reifen nur noch dann kaufen, wenn sie diese tatsächlich benötigen. Dies reduziert die laufenden Saisonkosten erheblich. Die Exklusivität bleibt bestehen: Sowohl Slicks als auch Regenreifen müssen weiterhin über Goodyear bezogen werden, um faire Wettbewerbsbedingungen und höchste Sicherheit zu garantieren.
Technik-Check: Erleichterter Einstieg mit Serien-Software
Um die Hürden für Neueinsteiger so gering wie möglich zu halten, öffnet sich die Klasse technisch weiter. Teams, deren Fahrzeuge noch über die originale OE-Software verfügen, können ab sofort einen entsprechenden Antrag stellen, um ohne vorherige Einsendung der Software an den Start zu gehen.„Wir wollen, dass der BMW 325i der unkomplizierteste Weg auf die Nordschleife bleibt“, erklärt Sebastian Schuricht vom VLN-Technik-Team. „Die Prüfung erfolgt unbürokratisch vor Ort. Damit nehmen wir eine potenzielle finanzielle und technische Barriere für alle, die ihr Auto aus der Garage direkt auf die Rennstrecke bringen wollen.“
Fokus auf kleine Teams: Zeit- und Kostenersparnis bei der Anreise
Der Breitensport-Charakter wird auch durch logistische Erleichterungen gestärkt. Kleine Teams haben ab dieser Saison die Möglichkeit, erst am Samstagmorgen anzureisen. Durch eine einfache Voranmeldung (per E-Mail an technik@vln.de) können so Übernachtungs- und Verpflegungskosten für Freitag eingespart werden – ein direkter Vorteil für alle, die den Motorsport neben ihrem regulären Beruf betreiben.





