VLN
17.09.2026
Licht und Schatten am Nürburgring
Während das erste Rennen bei recht normalen und trockenen Bedingungen absolviert wurde, regnete es beim zweiten Lauf – mal mehr oder weniger – fast durchgängig in der Eifel. Am Ende gab es einen Klassensieg, zahlreiche gute Platzierungen, aber auch einige Rückschläge. Teamchef Michael Bonk: „Prinzipiell können wir mit dem Wochenende zufrieden sein, auch wenn nicht alles wie gewünscht funktioniert hat.“Ranko Mijatovic musste erneut in der Startnummer 888 der BMW M2 Racing-Klasse auf Stammpartner Michael Schrey verzichten. Im ersten Rennen zeigte der Schweizer eine starke Vorstellung. Nach verhaltenem Beginn kämpfte er sich in einem begeisternden Schlussspurt an die führende Konkurrenz heran und holte in der letzten Runde noch den Klassensieg. Mijatovic: „Es hat sich mal wieder gezeigt, dass ich ein Spätstarter bin.
Anfangs hatte ich Mühe, meinen Rhythmus zu finden, aber gegen Ende bin ich immer schneller geworden. Dass ich vier Stunden allein gefahren bin, habe ich erst nach der Zieldurchfahrt gespürt.“ Das zweite Rennen dauerte dagegen deutlich kürzer. In der siebten Runde wurde er Opfer des führenden Falken-Porsche, der unkontrolliert in den BMW fuhr und ihn aus dem Rennen nahm. Ein frustrierter Mijatovic: „Das war einfach unnötig und ärgerlich.“
In der Klasse SP10 der GT4-Fahrzeuge waren Martin Kroll und Michael Bonk im BMW M4 GT4 (#189) mit unterschiedlichem Erfolg unterwegs. Im ersten Rennen musste das Duo den GT4-BMW nach neun Runden mit einem Differentialschaden am Streckenrand abstellen. Der zweite Lauf brachte durch die ständig wechselnden Streckenbedingungen zwar weniger Fahrspaß, aber dafür sahen Kroll/Bonk nach fehlerfreier Fahrt die Zielflagge auf Rang neun in der stark besetzten Klasse SP10.
Der unter der Bewerbung Hofor Racing fahrende Porsche 911 GT3 (#908) in der Klasse Cup 2 der Porsche Endurance Trophy Nürburgring fuhr im achten NLS-Lauf auf Rang zwei in der Pro/AM-Wertung. Nach einem starken Training – Position 32 im über 130 Teilnehmer großen Feld – wurde das Fahrzeug von Michael Kroll, Alexander Prinz und Thomas Mühlenz im Rennen in die Kategorie Pro/AM hochgestuft. Prinz verlor durch seine schnellen Rundenzeiten den AM-Status.
Unglücklich endete der Auftritt des Audi RS3 LMS (#801) der drei norwegischen Piloten Hakon Schjaerin, Kenneth Ostvold und Anders Lindstad. Nach Trainingsbestzeit in Rennen 1 lag das Trio komfortabel in Führung der TCR-Klasse, als in der 16. Runde das Team nach einem Missverständnis und einer Kollision auf der Strecke vorzeitig aufhören musste.





