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VLN
22.03.2026

Leiter Mercedes-AMG Customer Racing Stefan Wendl: „Enttäuschung war groß“

Nach der Disqualifikation von Verstappen Racing beim vermeintlichen Sieg in der Nürburgring Langstrecken-Serie (21.03.26) herrschte bei Mercedes und dem Team Winward Racing Katerstimmung. Kurz nach 16 Uhr, am Samstagnachmittag, jubelte das Trio Max Verstappen, Dani Juncadella und Jules Gounon noch gemeinsam über den Triumph nach dem Vier-Stunden-Rennen auf der 25,348 Kilometer langen Strecke. 59 Sekunden betrug der Vorsprung auf den zunächst zweitplatzierten Rowe-BMW mit Dan Harper und Jordan Pepper.

Doch anschließend folgte die routinemäßige Auswertung der sogenannten Tyre-App durch die Technikkommission. Dabei stellte sich heraus, dass bereits im Qualifying ein Fehler im Team passiert war. Am Ende wurden über den ganzen Tag sieben Reifensätze verwendet – erlaubt sind lediglich sechs Sätze.

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Mercedes veröffentlichte daraufhin eine Stellungnahme von Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing: „Das NLS-Wochenende wird uns lange in Erinnerung bleiben: Wir haben großartigen Motorsport auf der Strecke gesehen, einen außergewöhnlichen Tag mit beeindruckender Atmosphäre erlebt und uns zunächst über den vermeintlichen Rennsieg gefreut.“

Er ergänzte: „Die Enttäuschung war umso größer, als wir realisierten, dass uns am Morgen im Hintergrund ein Fehler unterlaufen ist und die Rennleitung gezwungen war, das Siegerfahrzeug zu disqualifizieren. Das schmerzt, und natürlich sind alle Beteiligten sehr enttäuscht.“ Für Wendl steht fest, dass man auf der Nordschleife „nur gewinnen kann, wenn alles zusammenpasst“. Zudem erklärte er, dass „Winward Racing, die den Einsatz der beiden Performance-Fahrzeuge verantworteten, in dieser Konstellation erstmals in der NLS antraten.“

Für Mercedes gilt es nun, die Fehler zu analysieren und „gleichzeitig aber auch die positiven Erkenntnisse aus dem Wochenende mitzunehmen und den Fokus auf die verbleibenden Vorbereitungsrennen sowie das 24-Stunden-Rennen zu richten.“
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