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VLN
28.07.2026

ILN lehnt geplante 24h Nürburgring Serie ab

Die Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring lehnt die für die kommende Saison zusätzlich geplante 24h Nürburgring Serie (siehe Bericht: Neue 24h Nürburgring Serie für die Nordschleife ab 2027 geplant) ab. Eine zweite Veranstaltungsreihe für den Langstrecken-Rennsport auf der Nordschleife, die parallel zur bestehenden Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) ausgetragen wird, schwäche in der Konsequenz alle Beteiligten heißt es in einer Stellungnahme. In der Folge könne dies das Angebot an qualifizierten Langstreckenrennen auf dem Eifelkurs deutlich reduzieren. Auch der bereits für 2027 angedachte Start der 24h Nürburgring Serie erfolgt aus Sicht der ILN zu kurzfristig und gehe auf Kosten der Planungssicherheit für die Teams und Teilnehmer. 
 

„Wie schon 2023 bei dem Disput um die letztlich gescheiterte Nürburgring Endurance-Serie gilt weiterhin: Zwei Rennserien, die parallel um die limitierten Termine auf der Nürburgring-Nordschleife konkurrieren, machen aus Sicht der Teams und Teilnehmer – also der Kunden – keinen Sinn“, betont Martin Rosorius als Vorsitzender der Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring. „Motorsport geht nur gemeinsam! Daher appellieren wir erneut an alle Beteiligten: vertragt euch und zieht endlich an einem Strang, um eine wirtschaftlich gesunde und langfristig tragfähige Lösung für den Langstreckensport auf der Nordschleife zu finden. Hierzu gehört auch, dass der ADAC und seine drei beteiligten Regionalclubs eine einheitliche Linie vertreten.“
 
Ziel konstruktiver Gespräche der einzelnen Veranstalter, dem Nürburgring und der ILN als Vertreterin der Teams und Teilnehmer müsse es sein, eine tragfähige Perspektive für den Langstreckensport auf dem Traditionskurs zu finden. Hierzu zähle auch, dass der langjährige Rechtstreit zwischen dem Streckenbetreiber und der VLN als Organisator der NLS beendet werde. „Die ILN wünscht sich für die Zukunft, dass es klare Veranstalterstrukturen und feste Ansprechpartner für alle Langstreckenrennen auf dem Nürburgring gibt“, so Rosorius. „Für konstruktive Lösungen stehen wir allen Beteiligten auch weiterhin mit dem geballten Know-how der ILN-Mitglieder zur Verfügung. Dabei ist Planungssicherheit für unsere Teams ein hohes Gut. Änderungen kommen für uns daher erst für 2028 in Betracht.“
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