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VLN
15.09.2026

Drei Fragen an Ugo de Wilde

Der junge BMW M Werksfahrer Ugo de Wilde (BE) absolviert seine erste Saison im BMW M4 GT3 EVO auf der berüchtigten Nordschleife des Nürburgrings. Am Samstag feierte er seinen ersten Gesamtsieg – ein Highlight in einem Jahr mit einer steilen Lernkurve.
Ugo, wie viel Spaß macht dir deine erste Saison im BMW M4 GT3 EVO auf der Nordschleife?
„Es war großartig, die Norschleife mit dem GT3 kennenzulernen. Mein GT3-Debüt auf dieser Strecke war bei NLS 2, und ich habe mich sofort in sie verliebt. Ich wusste nun, warum sie so legendär ist. Im GT3 auf der Norschleife zu fahren, das ist einfach eine der besten Kombinationen, die es gibt. Ein großes Highlight war dazu natürlich auch das 24-Stunden-Rennen: Es war eine große Ehre für mich, Teil des Projekts mit dem BMW M3 Touring 24H zu sein. Das ist etwas, das ich nie mehr vergessen werde.“
Was hast du in dieser Saison auf der Nordschleife gelernt?
„Sehr viel: In den Highspeed-Kurven habe ich viel Selbstvertrauen gewonnen, aber auch viel Erfahrung mit den Code 60s und Code 120 gesammelt. Traffic-Management war ein großes Thema, bei dem ich viel gelernt habe, und auch, wie man die Reifen managt.“
Sprechen wir über das vergangene Wochenende: Am Samstag habt ihr mit dem #77 BMW M4 GT3 EVO von Schubert Motorsport den Gesamtsieg gefeiert, deinen ersten in der NLS. Am Sonntag hattet ihr Pech, aber was nimmst du mit aus dem Wochenende?
„Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg. Es war wirklich ein Ziel von mir, ein Rennen auf der Nordschleife zu gewinnen – das ist nun gelungen. Leider hatte ich im Sonntagsrennen diesen kleinen Unfall. Dabei habe ich auch gelernt, dass man sehr, sehr vorsichtig sein muss, wenn man bei wechselnden Bedingungen mit Slicks im Nassen unterwegs ist. Und dass manche Kurven extrem rutschig sind. Ich hatte im Grunde auf Slicks im Nassen einen kleinen Kontakt mit der Leitplanke, wodurch wir das Sonntagsrennen leider beenden mussten. Aber das ist auch Teil der Nordschleife, diese verrückten Bedingungen. Ich verstehe, warum sie die ‚Grüne Hölle‘ genannt wird. Insgesamt habe ich wieder viel gelernt und viel Spaß gehabt. Ich freue mich jetzt schon darauf, so bald wie möglich wieder auf der Nordschleife zu sein.“
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